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14. August
Tja - seit dem 13.8. (Sonntag) funktionierte die Homepage mal wieder nicht. Es sei ein "interner Serverfehler" aufgetreten und man möge es "zu einem späteren Zeitpunkt" erneut versuchen. Aber gestern ging auch nichts. Heute vormittag auch nicht und mittags hatte ich den Fehler telefonisch gemeldet...

Vor wenigen Minuten bin ich nach Hause gekommen - und siehe da, ich bekam Zugang zum "Homepage-Baukasten", der Ebene, in der diese Homepage bearbeitet wird. Juchhuuuuhhh! Dachte ich, das also ist ein "späterer Zeitpunkt", da kann ich ja froh sein dass nicht in ein paar Tagen gemeint ist... Also dieser Text wird tatsächlich übernommen - die Fotos von meinem gestrigen Geburtstag blieben aber weiterhin auf der Strecke. Nichts passiert. Angeklickt und dabei alles richtig gemacht, denn ich mache das ja nicht erst seit heute. Aber es wird kein Foto im besagten "Baukasten" gezeigt. Was für ein sch... Verein!

Ich versuche es jetzt alle paar Minuten wieder, also wenn jetzt irgendwann Fotos unter diesen Zeilen auftauchen, dann hat es geklappt und meine Nerven sind hochgradig strapaziert!!!

nichts!



Jetzt! 

Also Klaas hatte die Idee, dass ich doch meinen Geburtstag in seinem Cafe bzw. in seiner Weinstube feiern könne. 
Gesagt - getan. Petrus hatte ein Einsehen und ließ eine strahlende Sonne das Himmelszelt (und die Vorderreihe) erwärmen.
Somit konnten wir draußen sitzen und es wurde quasi ein "Straßenfest". Weitere Geschäftsleute sowie unbeteiligte Passanten fanden es bestimmt schön und fanden Freunde dran. So wie wir alle, die wir dort feierten, auch. Hier ein paar Fotos: 



  














 
Was für ein toller Geburtstag! Liebe Freunde, gutes Wetter, tolle, lockere Stimmung, gutes und schmackhaftes Essen und Trinken und viel Lachen und Scherzen. Selbst ein paar Geschenke gab es für mich - was für eine Überraschung!
Deshalb hier und jetzt einen herzlichen Dankesgruß an
Klaas, Maia mit Elisa, Petra, Astrid, Meenu, Harry, Shereen, Heike, Claudia und alle, die im Vorbeigehen Grüße zuwarfen und Blicke tauschten. Hoffentlich habe ich niemanden vergessen!!!
Ja - was für ein schöner Tag!!! Danke! 



 

Tja - jetzt hat es also geklappt mit dem "Homepage-Baukasten" - Dienstag abend um 19.45h. Muss ich mich bei meinem Anbieter bedanken? Mir fällt da eher ein: Service-Wüste Deutschland. Aber den Monatsbeitrag buchen sie genau pünktlich ab, da gibt es keine "internen Serverfehler"...




13. August

Die MS Europa liegt am Ostpreußenkai mitten in Travemünde und verlässt den Ort um 17.00h.












12. August



Und wieder ein neuer Tag an der See. Der gestrige war überwiegend feucht, daher nicht sonderlich erwähnenswert. Sieht man mal ab von dem Besuch, den ich hatte - aber ich war so aufgeregt, dass ich vergessen habe zu fotografieren... Selber Schuld Helge!

Also gibt es ein Foto von - ach, guckt selbst:


Heute - Sonnabend - zu Gast in Travemünde:

die MS Europa.
Wunderbar zu sehen auf den Außenplätzen des Kaffee- und Weinladens von Klaas dem Joda, Vorderreihe 26.
Hier der Maestro persönlich:



Und mit diesem Kustwerk wünsche ich euch allen ein

SCHÖNES WOCHENENDE !!!!






10. August

 


Und wieder mal einen Museumstag in Lübeck, diesmal ging die Reise zum Museum für Natur und Umwelt, gelegen auf der Rückseite des berühmten Lübecker Doms. Das Gebäude des Museums ist nicht gerade ein Highlight hanseatischer Baukunst, aber in den 50er und 60er Jahren waren die Gelder knapp wie heute. Man baute - so wie man auch heute noch baut in dieser herrlichen Stadt: hirnrissig. Beispiele gefällig? das alte Karstadt (welches immerhin ausgetauscht wurde), das C&A-Gebäude in der Mühlenstraße, das relativ neue P&C Gebäude am historischen Markt. Meiner Meinung nach auch das Ausstellungsgebäude im historischen Kloster St. Annen...

Es muss an entscheidenen Stellen in Lübeck Idioten geben, die nur einen pimmelig kleinen Horizont oder Verstand haben...

Nun gut, das besagte Museum für Natur und Umwelt beinhaltet Exponate aus der Umgebung von Lübeck. Das sind dann u.a. ausgestopfte Tiere wie Möwen, ausgegrabene Tierfragmente von Walen und anderen Tieren, dazu Donnerkeile, Muscheln, Skelette und mehr. Aber auch eine oder ein paar lebende Ringelnattern dösen auf Ästen o.ä. oder geistern (wahrscheinlich) geistig geschädigt in einem Mini-Bassin an einer Glaswand entlang...

Das große Skelett hier links steht im Innenhof zum Dom, wo auch ein Café zum Verweilen einlädt..








7. August

Veranstaltungstipp für für den 19. August hier Travemünde (nur bei gutem Wetter, sonst irgendwie sinnlos!)
Es handelt sich um das Treffen der Fahrer-Gemeinde der New-Beetles, also des Nachfolgers des VW-Käfer.
Und diese Gemeinde zeichnet sich aus durch Liebe zum Detail bei ihren Vehikeln. Und es ist immer eine tolle Atmosphäre dort,
der ich sogar gute Momente abgewinnen kann. Die sitzen und fachsimpeln dann an ihren oft toll geschmückten Autos... 
picknicken dabei, spielen und genießen die Zeit. Übrigens: ein paar echte alte Käfer sind eigentlich auch immer dabei, ebenso
wie VW-Busse meist älterer Bauart. Ich gehe auf jeden Fall hin - wenn das Wetter mitspielt!!


Any questions? Fragen?


6. August

Das Wochenende neigt sich dem Ende zu. Das Wetter war doch besser als erwartet und Katastrophenmeldungen gab es bis dato (20.45h) nicht. Und das soll auch so bleiben. Petrus soll uns ja morgen noch einmal Sonne pur an das Himmelzelt schicken - nutzen wir sie, denn danach soll es wieder Tropfen regnen und Wind wehen... Als ob ich´s nicht geahnt hätte - also man muss jeden Tag nutzen und dann weiter leben nach dem Prinzip Hoffnung: hoffentlich wird es besser als vorhergesagt.

In Travemünde fand jetzt wieder an drei Tagen das größte Boule-Turnier außerhalb Frankreichs statt (so wird gesagt/geschrieben...), aber es ist schwer, Menschen zu fotografieren, deshalb nur ein Foto davon - und ein Still-Leben der besonderen Art, guckst du:




(Boule-Spieler haben anscheinend einen besonderen Durst!)


In diesem Sinne alles Gute für den Start in die neue Woche!


for my special friend(s ?) in finnland



5. August

... siehe da - bei 1&1 lässt sich mal wieder kein Foto hochladen. Was für ein besch... Anbieter für Homepage-Nutzer!!


2. August





1. August 2017

Gestern Abend auf dem Weg zurück in meine Butze sah und hörte ich durch die Scheiben des Kreuzfahrtterminals den Gesang einer Sängerin des Genres "Klassik/Oper/Operette" - nur mit Klavierbegleitung. Tja, klassische Musik finde ich ja gut, eine Oper höre/sehe ich gern, Jazz und Blues sowieso - aber dieser Singsang war nicht mein Ding - aber die Geschmäcker sind ja verschieden...


Und heute - ach, seht selbst:


Wo? Ihr dürft raten...


30. Juli

Die Travemünder Woche 2017 ist Geschichte. Sie war sehr enttäuschend! Das Wetter war mehr als dürftig, die meisten Gäste kamen mit ihren Benzinschleudern hierher und kurvten dann unendliche Zeiten auf allen befahrbaren Straßen, um einen Parkplatz zu ergattern. Ein toller Tag für Abschleppunternehmen, ich jedenfalls habe auf meinem Weg (per Rad!) etliche Abschlepper bei ihrem Tagwerk begucken können. Nicht ohne Schadenfreude!! Ich fahre auch schon lange einen Wagen, seit den 70er Jahren. Nicht durchgehend, ich hatte auch einige Jahre kein Auto... Aber: ich habe immer korrekt geparkt! Ich wurde nie abgeschleppt und habe insgesamt vielleicht eine Handvoll Parktickets bekommen, alles Lapalien wie beim Geld aus dem Automaten ziehen ohne Parkticket: Ich war höchstens drei Minuten am Automaten - habe aber ein Ticket für angebliche 10 Minuten bekommen, die ich angeblich geparkt haben sollte. Der Zettelschreiber meint nur: Hier ist Parkscheibenzwang. Recht hat er! Aber aus drei Minuten zehn zu machen ist auch Unrecht! Schwamm drüber - ich habe kurz gegrollt, das Teil bezahlt und habe mein Leben ohne Ärgern oder so weiterführen können. Und wenn ich schon beim Beichten bin: einmal in 45 Jahren, in denen ich einen Führerschein habe, bin ich nachgewiesener Maßen beim "Rasen" erwischt worden: mit 71km/h bei erlaubten 60 - außerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Es tut mir ja auch leid, es war eine unbekannte Gegend (Münsterland)  und in einer Baustelle, auf die ich voll konzentriert war. Ergebnis war eine Ermahnung oder so von - glaube ich zu erinnern - vielleicht 10 oder 15 Euro. Das war´s!
Schnee von gestern!

Zurück zu Travemünde. Also die Abschlepper hatten hier gut zu tun! Besonders beliebt bei den Auto-Chaoten: Parken direkt im Bereich einer Kreuzung ("sind ja nur Nebenstraßen") oder auf illegalen oder privaten Wegen, Wiesen, Parkplätzen...

Was mich persönlich sehr gestört hat, war die Vergewaltigung, Wege gehen zu müssen, die ich nicht gehen wollte. So war die Strandpromenade an einer Stelle abgesperrt für ein Café oder eine Bierkneipe - ich habe es vergessen. Ich wollte weder in den Konsumtempel gehen, noch das Spielparadies mit Wasserrutsche für die Kleinen erleben - aber alle mussten diesen irren Umweg durch den ganzen Brügmanngarten machen, um wieder Strand und das Meer sehen zu können. Was für eine Unverfrorenheit! Der Veranstalter fand, dass es akzeptabel sei, solch einen Umweg machen zu müssen... Das sollte er mal den Müttern sagen, die mit ihren Kindern auf der Promenade spazieren gehen wollten. Oder den Rollstuhlfahrern oder alten Menschen mit Gehbehinderungen. Alle Spaziergänger waren während der zehn Tage der Travemünder Woche davon betroffen. Sie mussten entweder durch den Brügmanngarten oder unten am Strand gehen. Ich empfand es als Nötigung! 

Nun - ich habe fortan die Strandpromenade gemieden und habe den letzten Tag der Travemünder Woche dann genutzt, um zwei Stunden mit der "Lisa von Lübeck" auf die Ostsee zu schippern und ein wenig die Seele baumeln zu lassen... Mit dabei: Bettina, Nachbarin und gute Freundin. Hier ein paar Fotos von dem Trip:

     


Draußen in der Bucht wurden die Segel mit vereinten Kräften wieder eingezogen.... 

Hier ein paar Segelfotos während der Fahrt zurück in die Trave-Mündung:


Mit bekannter Pose geht es problemlos und ohne Eisberg zurück gen Travemünde:

Und jetzt schnell zu Klaas auf einen leckeren Kaffee!! Und das zur Musik einer Geige...



29. Juli

Am Anfang war die MS BRAEMAR - mal wieder Gast hier in der Mündung der Trave. Und immer wieder schön anzusehen!

  

 
Und dann einen Cafe Crema bei Klaas. Und heute erstmals im Angebot: Quiche. Lecker.
Dazu passen zwei Kugeln 
Eis, Vanille und Schokolade, die Klassiker!


Back home. 





Ankündigung




Bald habe ich Geburtstag...

(Diesen Text hatte ich schon einmal geschrieben, aber plötzlich war er wieder weg. Das dazugehörige Foto habe ich bereits mindestens zwanzig mal versucht, hoch zu laden - ohne Erfolg. Es wurde einfach nicht transportiert zu 1&1 in den Speicher. Irgendwie ist das alles zum Kotzen! Ich mache weiter im Text und versuche, das Foto nachher nochmal hoch zu laden...) Also mein Geburtstag fällt auf einen Montag - sehr ärgerlich, wer hat schon an einem Montag Zeit... Aber ich verspreche: Ich werde hier sein. Entweder hier zu Hause oder im Garten oder in einem Cafe, in einem Restaurant, auf einer Bank, am Strand oder so... Das Handy wird immer in Bereitschaft sein - allerdings lässt diese Spontanität nicht gerade große Arrangements zu. 
Desweiteren werde ich auch am Sonnabend danach hier sein, mal sehen, ob das irgendwie besser ist... Die genaue Peilung oder gar Pläne habe ich in diesem Jahr nicht und bin gespannt, was sich wie und wann entwickelt.
Aber eines sollte gesagt werden: Bitte keine materiellen Geschenke! Ehrlich! Ich will entrümpeln und den Haushalt schlanker machen, da wären neue Dinge kontraproduktiv! Ich freue mich auf jeden einzelnen von euch - das macht das Leben aus!
(Und wie ihr seht, hat das Foto oben nun doch seinen Weg in diesen Text gefunden. Und wieder ein paar graue Haare mehr auf meinem Haupt...)



27. Juli

Die angekündigte Lesung von Guido Bleil heute im LN-Medienzelt der Travemünder Woche fällt ersatzlos aus.
Sie war anscheinend nie mit dem Autor abgesprochen.


23. Juli

Travemünder Woche (21. - 30. Juli)


Guido Bleil liest im LN-Medienzelt aus seinen Krimis, die überwiegend in Travemünde spielen. Sein neustes Buch heißt schlicht
und einfach "Travesünde". Den Titel kann man sich merken. Wer Guido verpasst hat, kann am Donnerstag um 14.00h einen
neuen Versuch starten. Wieder im Medienzelt an der Vorderreihe auf dem Festgelände. 



Zwei interessierte Zuhörerinnen.

Und Pommes zum guten Schluss? Ach, die Möwen haben es nötiger... Ich geh lieber zu Klaas ins Café.






22. Juli
Rolands Geburtstag






Roland feiert mit seinem Bruder und seiner Schwägerin seinen 66. Geburtstag in der Wohngemeinschaft Lebenswert. Maike hat
leckeren Kuchen gebacken und Kaffee gab´s vom Haus.



21. Juni





20. Juli

Ein gern gesehener Gast in Travemünde: die MS BRAEMAR. Sie kommt am 29.7. erneut für einen Tag. 

Und hier bin ich gerne Gast: Im Gusto Joda. Das grauhaarige Wesen dort am Tisch bin nicht ich - es ist der
Herr Joda, Chef und Eigner und Maitre de Café! 


19. Juli

Ein wunderschöner Sommertag - wer hätte das gedacht?!

  

Das Leben kann doch sooo schön sein!

 

17. Juli 2017


Weinverköstigung fränkischer Weine im Kreuzfahrtterminal, oben zwei der Winzerprinzessinnen, vielleicht ist
auch eine davon die Weinkönigin - ich hab davon keine Ahnung!



Stillleben bei Lady Singh...
(war aber ruckzuck wieder angekleidet - aber ich war schneller!)



Auch das war heute angesagt: Rasen mähen, dazu:
Hecke stutzen, Möbel putzen - ich kann vielleicht reimen!
 

Erinnerung

Veranstaltungen ab Juli 2017 in Travemünde
4. - 6. August            BouleTurnier Strandpromenade
16. – 27. August        Kino unterm Ostseehimmel (€)
18. - 20. August        Beetle Sunshine Tour
8. – 10. Sept.            Seebad-/Seefahrerfest
22. – 24. Sept.          Lichterzauber im Godewindpark
29. 9. – 03. 10.         Herbstdrachenfest am Strand
25. 12. – 01. 01.       Neujahrsgarten – Winterzauber am Meer 


Kreuzfahrtschiffe 




 MS Deutschland  175m  11.5., 4.9.
 MS Birka Stockholm 177m  6.6., 16.8.
 MS Europa  198m  12.8.
 MS Balmoral  188m  17.8.

Alles ohne Garantie!




10. Juli


Hier und jetzt. Travemünde.
Besuch aus dem Rheinland.
Bummel durch den Fischereihafen,
durch die Vorderreihe,
einfach mal die Seele baumeln lassen und genießen...













Und einen Tag später ein neues highlight in Travemünde:
Ein weiteres Kreuzfahrtschiff macht am Ostpreußenkai fest: Die Sea Cloud II.

  


(die Sea Cloud II erfasst von der webcam des Rosenhofs auf dem Priwall)


Und zum Schluss nochmal die Peter Pan, ein Schiff der TT-Line aus Lübeck. Immer wieder toll anzusehen so in
ihrem blau-weißen Glanz (weiß-blau - das wären ja die Bayern...). Die TT-Lines und die Finnlines gehören zu
Travemünde wie Strand und Promenade, dem Brodtener Steilufer und der Weite des Priwalls,
wie Klaas und Helge...




7. Juli

Schon wieder sind vier Tage vergangen. Vier Tage, die schon ab und zu mal an Sommer zu denken möglich machten. Das Wort Regen kann ich schon nicht mehr hören geschweige denn auf meiner Haut spüren. Und dennoch ist er hier weiter allgegenwärtig, auch wenn er dann doch mal schwach ausfällt oder über die Köpfe der Leute hinweg zieht gen Osten...

Es gab mal wieder ein Kreuzfahrtschiff in Travemünde, die MS Aurora. Hier Fotos von der Ausfahrt:

Weiter Bummel durch Travemünde:

   

Das rechte Foto zeigt die "Amphitrite", die wahrscheinlich älteste noch seegehende Yacht, gebaut 1887 in
England.


Weiter ins "Gusto Joda" in der Vorderreihe 26




1./2. Juli

Dann der erste Höhepunkt des Wochenendes (nachdem ich das Einlaufen des Schiffes verpennt hatte):
Die MS ARTANIA verließ Travemünde und fuhr weiter nach Öland/Schweden. Meine Hochachtung galt dem
Kapitän: Das Schiff tutete und tutete alle paar Minuten während des Auslaufens (vom Skandinavienkai), was
eine tolle Athmosphäre schuf.

Zwischendurch dann mal wieder ins "Gusto Joda" in die Vorderreihe 26. Lecker Café Crema oder einen grünen
Tee, leckeres Eis und guten Kuchen und immer wieder klönen mit so vielen Menschen, ob mir bekannt oder unbekannt - hier geht alles. So zum Beispiel mit Minou von gegenüber und dem Optiker von nebenan, mit Maja,
mit Heike, mit Andreas, mit Guido, mit Jutta, mit den äußerst netten Paar aus Travemünde, mit denen sich immer mal wieder Gespräche ergeben, auch ohne das ich ihre Namen kennen würde... Und auch immer wieder mit
zufällig neben mir sitzenden Touristen. Und tatsächlich saß plötzlich mein Niederlassungsleiter aus den letzten
Jahren in der Niederlassung Postfilialen in Hamburg neben mir. DAS ist eben Travemünde!

Und dann ging es zum Treffen der Shanty-Chöre auf die Tornado-Wiesen. Es hatte aufgehört zu regnen. Der
erste Tag für die Chöre, der Freitag, war komplett gestrichen worden, weil die Wiesen eine einzige Wasser-
Fläche waren. Immerhin war es heute dann sehr schön - und mittendrin Bernd und Kerstin. 

Und dann der Sonntag:
Er begann mittags für mich mit einem Café Crema und Klönen mit Fremden auf der Freifläche des "Gusto Joda",
dann wieder auf die Tornado-Wiesen. Es regnete ein wenig, hielt sich aber in Grenzen.


Der Hammer am Sonntag: Es gab dann tatsächlich einige Augenblicke ohne Regen - als ich gerade zuhause
angekommen war - die ich dann im Garten verbracht habe. Im Liegestuhl unter dem schützenden Dach des
Pavillons, falls Petrus doch wieder die Schleusen öffnen würde. Und siehe da - am SONNTAG nachmittag etwa
um 15.30/16.00 - begann dann meine Gartennachbarin, die, die mich zu Beginn des Frühlings bei der Verwaltung angeschwärzt hatte, weil ich meine Hecke noch nicht geschnitten hatte, ihre Hecke mit einer elektrisch
getriebenen Heckenschere zu schneiden. Ohne sich darum zu kümmern, dass der Sonntag Ruhetag ist und dass
vielleicht jemand diese Ruhe nutzen würde. Was für Bescheuerte, egoistische und geistig minderbemittelte
Menschen gibt es doch! Und dann noch bei mir in der Nachbarschaft.
Ich kriege schon wieder so ein Würgen im Hals!!!!
An einem SONNTAG !! Während der SCHONZEIT !! Aber das muss ich wohl ertragen...

 

Am Abend wurde ich dann noch Zeuge der sorgfältigen Körperpflege einer Blaumeise bei mir im Garten:


28. Juni

Kultur am Mittwoch - mein Museumstag in der altehrwürdigen Hansestadt Lübeck



Station Nr. 1: das Theater
FigurenMuseum, gelegen an der Mauer unterhalb der St. Petri-Kirch. Eigentlich
nicht mein Metier, aber wenn ich mir schon einen MuseumsPass gönne, dann will ich sie auch alle angucken.
Und ehrlich: Ich war positiv überrascht! Eine tolle Zusammenstellung von Theater-Puppen aus allen Ecken der
Welt! Ja - sogar aus Indien... Und ich hatte Glück - ich war der einzige Gast und konnte mir alles in Ruhe
angucken und fotografieren. Hier das kurz
gefasste Ergebnis:




Station Nr. 2: Das Buddenbrookhaus im Schatten der St. Marienkirche. Hier war ich eher enttäuscht, das ist
irgendwie nur etwas für Literaturwissenschaftler, Lehrer oder Cineasten. Klar ist es interessant zu lesen, wer
in der Familie Mann mit wem ein Kind in die Welt gesetzt hat und welche noch leben... na ja, ich muss es nicht
haben. Immerhin - ich hab´s mal gesehen! Hier zwei Eindrücke:








27. Juni

Mittags ein sehr enttäuschender Besuch bei Roland in Herrenburg.
Er sah zwar gut gepflegt aus, frisch rasiert, Haare toll - aber er lag zur Kaffeezeit in einem Sessel und war nicht
wach zu kriegen... Ein Trauerspiel! Hier ein Foto von ihm:



Ich bin dann unverrichteter Dinge wieder nach Hause gefahren... Das ist schon sehr traurig... Andererseits habe 
ich mich schon beim letzten Besuch gefragt, ob er mich überhaupt noch erkennt. Ich denke nein - aber das ist 
nicht Wissen! Vielleicht braucht er Besuche, Anregungen, Erzählungen von früher... Vielleicht macht ihm Nähe 
aber auch Angst... Tja, wenn man wüsste... Das Personal ist keine Hilfe! 


Themenwechsel:

Ein bei mir noch nie gesehener Gast: ein Stachelbeerspanner, wissenschaftlicher Name Abraxas grossulariata




24. Juni

Bald nun ist Weihnachtszeit fröhliche Zeit... (In einem halben Jahr ist Heiligabend!!)
Und die Tage werden schon wieder kürzer!

Allerdings: auf den Sommer warten wir immernoch!!!!


MS Black Watch zu Gast am Ostpreußenkai im Zentrum Travemündes.
Sie wurde 1972 in Helsinki gebaut und fährt augenblicklich für die britisch-norwegische Reederei Fred. Olsen
Cruise Lines unter der Flagge der Bahamas.


Auch gut zu sehen von Klaas Jodas Terrasse in der Vorderreihe 26!

Und hier der Kaffee-Meister persönlich in seinem Reich:





Gestern im Godewindpark: Lena Johannson las aus ihrem Buch "Die Bernsteinhexe".


Und in meinem Garten ein ängstlicher Nestflüchter, Schutz suchend im Unterholz.



22. Juni

Hier zwei Fotos aus längst vergangener Zeit:


Reiner, unsere Mama, Sylvia, Claudia und ich, ca. anno 1963


Und hier eine Weihnachtsfeier im Krankenhaus Süd in Lübeck, an der ich teilnehmen durfte -
solange es keine Notfälle gab. Denn siehe da: der einzige, der Dienst hatte, war ich.
Zeitpunkt: wohl 1972.



15. Juni

Ein bisschen touristisches Besichtigungsprogramm in meiner Heimatstadt Lübeck, wo ich ja nun wieder wohne. Denn Travemünde ist ja ein Ortsteil der Hansestadt Lübeck. Und das Wahrzeichen Lübecks ist und bleibt das Holstentor. Es gehört zu den zehn bekanntesten Gebäuden Deutschlands - und somit war es mal wieder Zeit, das Tor nicht nur im Vorbeigehen zu betrachten, sondern es auch einmal innen zu erforschen. Dank der Museums-Jahreskarte, die ich mir in diesem Jahr gegönnt habe, kann ich in städtische Museen lächelnde an der Kasse vorbeigehen... Die Karte ist übertragbar!!! Wer also mal ein städtisches Museum in Lübeck besuchen will: welcome!! 

Hier also ein paar Eindrücke vom Holstentor:

        

Es gibt noch andere Dinge zu sehen - zum Beispiel Tauben in den Schießscharten und sonstigen kleinen Fenstern. Und sowas Nettes wie Folterwerkzeuge etc... Aber wer will das schon sehen.
Dann schon lieber Stadtansichten, Schiffsmodelle und nautisches Gerät sowie sonstige Utensilien aus früheren Jahrhunderten. Und: es ist schon ziemlich eng dort in den Türmen! Man sollte zusehen, dass man ohne eine Horde Schüler dort drinnen ist! 



8. Juni

Dann jetzt mal wieder ein paar Eindrücke aus Travemünde:


(schlechtes Foto, von zu weit weg aufgenommen, sorry!)

Oben: Zu Besuch am Ostpreußenkai die MS Astoria, ein Methusalem unter den Kreuzfahrtschiffen, welches u.a.
zu DDR-Zeiten als "Völkerfreundschaft" durch die Meere zuckelte. 
Unten: Die um einiges größere MS Birka Stockholm ein paar Tage später. Ein ziemlich imposanter Dampfer!


Überhaupt war einiges los auf der Trave! Geradezu rush hour der einfahrenden Freizeitkutter, die das tolle 
Pfingstwetter redlich ausgenutzt haben. Für die Landratten gab es ein Riesenrad und die beliebte Veranstaltung "Travemünde JAZZT". Mir hat letzteres nicht so sehr gefallen, es kamen mir zu viele Gruppen, die quasi immer dabei waren und sind. Das peppt nicht mehr so richtig! Guckst du:




Enkel und Oma Rena so happy together...



Happy Birthday Leu!!! Heute ist er auf den Tag genau 10 Jahre in meiner Obhut, vorher vier Jahre bei Irmgard,
jetzt kommt er so langsam an seine Grenzen... Die Bremsen rosten vor sich hin - weil ich so selten fahre...
Andererseits brauche ich keine Angst vor den Benzinpreisen zu haben, alle zwei, drei Monate mal tanken ist
ja nicht gerade ein fiskalisches Problem... Also fahre ich ihn weiter...


Heutzutage sieht er etwas abgestumpft aus... Und gewaschen wird er auch kaum. Aber er macht das, was man 
sonst im allgemeinen von einem VW-Käfer sagt: er läuft und läuft und läuft... ... ...

 

24. Mai


Dies Schiff war heute zu Besuch in Travemünde: die MS Aurora, ein britischer Kreuzfahrer, das größte Schiff,
das in diesem Jahr Travemünde anläuft - kommt im Juli noch einmal.  



Heute ist Badetag bei mir im Garten







21. Mai


Letzter Tag des Internationalen Bluesfestes Eutin - mein einziger Besuch dort in diesem Jahr. Bei bestem
Wetter und guter Stimmung, allerdings fand ich, dass es die letzten Jahre voller dort war - aber vielleicht
spielen mir meine Erinnerungen ja einen Streich.





Ich habe heute nur zwei Bands gesehen: das "Hot Tamales Trio" aus Polen und die "Daniel De Vita Band"
aus Argentinien. Erstere Gruppe machte - meiner unmaßgeblichen Meinung nach - Schlafmusik. Tja, es gibt bestimmt Momente im Leben, in denen man damit gut klar kommt. Hier war es irgendwie fehl am Platze.
Immerhin sieht Sängerin Eliza Sicinska ja recht ansehnlich aus...


Die Daniel De Vita Band war schon etwas härter. Diese Gruppe war das erste Mal in Europa und dieser Gig soll
das erste Auftreten in Deutschland gewesen sein. Also ich fand sie gut! Auch sehr abwechselungsreich: Mal 
machte die Truppe einen ziemlichen Aufriss, mal sang nur Daniel Da Vita allein zur Gitarre... Und wenn seine Gitarre so richtig schrill und laut aufheulte, dann bekam selbst ich Gänsehaut.  

Zwei Fotos von dieser Band:



Ein schöner Nachmittag - und schon musste der alte Mann nach Hause fahren, damit er noch vor der Dämmerung wieder in der heimischen Wohnung ist. Sonst verirrt er sich noch in dieser großen weiten Welt... 




20. Mai


Ein Nachmittag der besonderen Art: Andy und Liane haben geladen zu einem privaten, akustischen Gig mit der 
Band mit dem Namen


Hier ein paar kleine Eindrücke davon (leider nur optischer Art, mehr lässt dies Programm nicht zu):





Danke Andy, danke Liane, Danke den illustren Gästen! Es war eine tolle Stimmung und ein toller Tag!!!


18. Mai



Der kleine gefiederte Freund singt mir sein Lied zum Wochenende...
Ich wünsche Euch allen auch ohne ein gezwitchertes Liedchen ein schönes Wochenende!


17. Mai

Und es gibt noch ein Kloster in Lübeck - das St. Annen Kloster. Hier ein Foto vom Klostergang gleich hinter
dem Eingang. Im Erdgeschoss befinden sich mittelalterliche Werke aus sakralen Bauten Lübecks. Am häufigsten
sind dies Altare, die hier "Retabel" genannt werden. Dieser Begriff bedeutet konkret, dass es sich um den bildlichen bzw. plastischen Teil des Gesamtkunstwerks "Altar" handelt.
Im Obergeschoss schließt sich eine Ausstellung über bürgerliches Leben in der Hansestadt an, in der Möbel,
Einrichtungsgegenstände, Schmuck, Gemälde, Kleidung und vieles mehr gezeigt wird.



Noch eine historische Bemerkung zum Kloster: Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut und sollte die
unverheirateten Töchter Lübecker Kaufleute aufnehmen. Doch dann kam der Herr Luther und es was vorbei
mit der klösterlich-katholischen Obhut. Das St. Annen Kloster wurde dann vielfältig genutzt, unter anderem
als Armenhaus sowie als Gefängnis. Seit 100 Jahren ist es nun Museum.

Irgendwelche wichtige Menschen im Bereich Kultur, Architektur und Stadtgestaltung mussten in das alte
Gemäuer einen Betonklotz reinsetzen, der den hochtrabenden Titel "Kunsthalle" trägt.
In meinen Augen ein Trauerspiel, eine Tragödie! Aber was hab ich schon zu sagen...

Hier eines der Retablen, ursprünglich stand es im Dom, stammt aus dem 14 Jahrhundert.


Was haben wir doch für eine Religion: alle Gesichter entsetzt und voller Trauer, Folter, Entsetzen, Tod...
Und der mittlere Teil zeigt, wie die vier Tugenden, die da sind Liebe, Gehorsam, Geduld und Demut, ihren
Christus kreuzigen... Muss einer das verstehen? 

Dazu fällt mir noch eine Geschichte von Hermann van Veen ein, die davon handelt, wie Gott darauf reagiert,
als er eines Tages einen Ausflug auf die Erde macht und dort folgendes erlebt
(den Anfang der Geschichte habe ich mir geschenkt!): 

... Und er lief den Hügel hinab zu jenem Dorf, von dem er genau wusste, dass es da lag. Und das erste, was Gott auffiel, war, dass da mitten im Dorf während seiner Abwesenheit etwas geschehen war, was er nicht erkannte. Mitten auf dem Platz stand eine Masse mit einer Kuppel und einem Pfeil, der pedantisch nach oben wies.

Und Gott rannte mit Riesenschritten den Hügel hinab, stürmte die monumentale Treppe hinauf und befand sich in einem unheimlichen, nasskalten, halbdunklen, muffigen Raum. Und dieser Raum hing voll mit allerlei merkwürdigen Bildern, viele Mütter mit Kind mit Reifen überm Kopf und ein fast sadistisches Standbild von einem Mann an einem Balkengerüst. Und der Raum wurde erleuchtet von einer Anzahl fettiger, gelblich-weißer, chamois-triefender Substanzen, aus denen Licht leckte.

Er sah auch eine höchst unwahrscheinliche Menge kleiner Kerle herumlaufen mit dunkelbraunen und schwarzen Kleidern und dicken Büchern unter müden Achseln, die selbst aus einiger Entfernung leicht modrig rochen. 
"Komm mal her! Was ist das hier ?"
"Was das hier ist? Das ist eine Kirche, mein Freund. Das ist das Haus Gottes."
"Aha ... wenn das hier das Haus Gottes ist, Junge, warum blühen hier dann keine Blumen, warum strömt dann hier kein Wasser und warum scheint dann hier die Sonne nicht, Bürschchen ?" 
"....das weiß ich nicht." 
"Kommen hier viele Menschen her, Knabe?"
"Es geht in letzter Zeit etwas zurück." 
"Und woher kommt das Deiner Meinung nach? Oder hast Du keine Meinung?"
"Es ist der Teufel. Der Teufel ist in die Menschen gefahren. Die Menschen denken heutzutage, dass sie selbst Gott sind und sitzen lieber auf ihrem Hintern in der Sonne."
 
Und Gott lief fröhlich pfeifend aus Kirche auf den Platz. Da sah er auf einer Bank einen kleinen Kerl in der Sonne sitzen. Und Gott schob sich neben das Männlein, schlug die Beine übereinander und sagte : "...Kollege!"



Zurück in das Museum.
Hier ein Foto aus dem bürgerlichen Bereich des Museums, die Diele eines Kaufmannshauses:




Und ein besonderes Wiedersehen gibt es dann im Innenhof des Museums: hier stehen die Originale der
Plastiken, die einst die Puppenbrücke vor dem Holstentor geziert haben. Jetzt stehen an gleicher Stelle
Repliken, während die Originale des Lübecker Bildhauer Boy aus dem späten 18. Jahrhundert nunmit hier im
Hof des St. Annen Museums betrachten werden können.
Allerdings: ich habe hier sieben von acht Figuren sowie die Vasen gesehen, wobei ich die achte Figur, den
Neptun, vermisse... Eine Erklärung habe ich nicht gefunden.
Vielleicht war ich ja von der Schönheit der Dame, die den Frieden symbolisert - auf dem Foto unten links
zwischen den beiden Kerlen - so geblendet... 


 

16. Mai

In einigen Staaten (USA/Canada/Japan und ???) sollen Frauen sich neuerdings selbst heiraten können.
Also eine Ein-Frauen-Ehe. Oder eine Ein-Personen-Ehe, denn vielleicht können sich ja schon (oder bald?) auch Männer selbst heiraten!

Meine Meinung dazu: Die Menschheit wird immer verrückter! Alles, was irgendwie denkbar ist, muss wohl auch möglich gemacht werden... Und staatlicherseits legitimiert werden...? Hoffentlich machen nicht auch noch die großen und kleinen Religionen da mit. Das ist doch alles selbstverliebte Verrücktheit! 

Aber es ist ja völlig out und von gestern, Idiotie als solche zu benennen...   

Solche Idioten sollten mal ne Woche ins Kloster gehen und stille Einkehr suchen. Oder zum Psychiater...


Apropo Kloster: Lübeck hat auch ein Kloster - falls das jemanden interessiert. Leider ist es "nur" ein museal genutzter Restbau mitten in der Stadt, aber sehr schön anzusehen, schlicht, mit einem schönen Kreuzgang.
Wenn man das neue Hansemuseum besucht, kann man das Kloster gleich mit "buchen". Sehr empfehlenswert!
Hier eins meiner Fotos vom Kloster:



6. Mai 2017

 
(Foto: Silke M.)

Heute um kurz vor 20 Uhr ging für mich ein jahrelanges Martyrium zu Ende: die Sportschau mit Reinhold Beckmann. Dieser Typ ist so ein Speichellecker, das ist kaum zu überbieten. Er trieft von angeblicher Empathie, prügelt auf die Zuschauer ein mit der Wissenskeule (z.B. Club NN "von der Ostalb" - wen interessierts?) und liest doch so gut wie alles ab von seinen Zetteln. Diesen Schleimer will ich nie mehr sehen bei der ARD und sonstigen "Öffentlich Rechtlichen". Soll er seine Millionen doch bei sky oder sonstwo abgreifen, meine Gebühren sind mir dafür schon seit Jahren zu schade. Geh und ruh dich auf deinen Lorbeeren aus! Liebe ARD/ZDF: nicht schwach werden, tut mir den Gefallen! Endlich kann ich die Sportschau wieder sehen, ohne ständig den Ton ausschalten zu müssen. Beckmanns Gefasel zerfrisst mir das Trommelfell!!! 


PS: um wenn es nach mir geht - und falls es die Sendung überhaupt noch geben sollte - wäre es auch
ratsam, die zweite Beckmann Selbstdarstellungsorgie namens #beckmann sofort einzustellen! Schluss
mit dieser Heuchelei! Ich kann mich noch erinnern, als es um den "deutschen Tod" in Syrien ging. Da 
ging es um die leidenden Menschen dort, zu deren Leid eben auch Deutsche (als IS-Söldner etc.)
beigetragen haben. Eine grausame Geschichte, die im Übrigen noch stets anhält - was Beckmann wohl
nicht mehr zu interessieren scheint. Aber den einzigen Menschen, der ihn so rührte, dass er diesen
Menschen in den Arm nehmen musste und fast mit ihm um die Wette heulte: eine Frau - Deutsche! -
aus Niedersachsen (wenn ich es recht erinnere). Eine schlimmere Schleimspur kann man kaum legen.
Und ich erinnere mich auch noch: Keine Kameraeinstellung, die Herrn Beckmann ohne einen seiner 
wohl notwendigen Schals zeigte... Es ist eben doch alles Zirkus, was Herr Beckmann macht...

Beckmann? Ich muss kotzen man!

Und dazu passt das absolut schreckliche Wetter!
Seit Wochen bereits weht und stürmt es fast jeden einzigen Tag. Sonne ist zu einem seltenen
Naturereignis geworden. Und wenn sie mal da ist, dann verkriecht sie sich genauso schnell wieder
wie sie erschienen ist. Und Wind aus Norden, Nordost oder Osten bedeutet eben auch:
die Winterklamotten können noch nicht eingepackt werden. Es ist hier oft so erbärmlich kalt,
dass zumindest ich nicht aus der Butze gehe. Oder eben dick eingepackt und gern auch geschützt
in meinem blauen Leu. Zwar habe ich den Pavillon im Garten bereits aufgebaut - die wenigen
sonnigen Momente genutzt! - aber es sieht sehr oft danach aus, als ob er sich selbstständig
machen wollte und in die Lüfte davon schweben würde... Prinzip Hoffnung: Hoffentlich bleibt er
stehen und erfreut mich und meine Nachbarn und Freunde irgendwann später im Jahr, wenn es
dann doch noch Frühling oder zumindestens Sommer geben sollte!
Aber bisher: Ein trauriges Jahr!



3. Mai


Mein lieber Freund Jaap Pronk ist am 27. April 2017 nach schwerer Krankheit verstorben.

Es tut mir sehr, sehr leid, er war so ein toller und herzensguter Mensch.
Er war ein begnadeter Tierfotograf und ein Fan der Skandinavischen Fauna und Flora.
In Östersund/Schweden haben wir uns im Jahr 2008 kennengelernt, wo er mit seiner lieben Frau
Hanneke auf dem selben Campingplatz war wie ich. Wir trafen uns dort in einem Gemeinschafts-
haus, wo auf einem Wandfernseher die Fußball Europa-Meisterschaftsspiele übertragen wurden.
Ich glaube, wir haben zusammen das Spiel Deutschland gegen Portugal gesehen, welches die
Deutschen gewonnen hatten.

In Hamburg haben die beiden mich 2010 einmal besucht. Wir sind dann u.a. einmal zum
Weihnachtsmarkt nach Lübeck gefahren und sind nur mit Zittern und Bibbern zurück nach
Hamburg gekommen, denn es hatte heftig zu schneien begonnen - und wir waren mit meinem
Auto unterwegs. Übrigens: an dem Tag habe ich dort in Lübeck auf dem kleinen Weihnachtsmarkt
am Koberg Ulrike kennengelernt.

In Wassenaar in den Niederlanden habe ich Jaap und Hanneke ein paarmal besucht. Es war immer
sehr schön und sehr vertraut! Jaap zeigte stolz seine Tierfotografien und erzählte auch von seinem
Job im Vergnügungspark Duinrell, welchen er in seinem Rentnerdasein ausgeübt hatte. Hanneke
schwärmte davon, dass sie immer mal wieder Prins Wilhelm Alexander und seine Maxima gesehen
hatte, das damalige Kronprinzenpaar der Niederlande, heute sind sie König und Königin. Damals
lebten das Kronprinzenpaar mit seinen drei Töchtern auf einem Anwesen in Wassenaar nicht weit
entfernt von Jaap und Hanneke.
Tja, das ist nun alles Geschichte!
Möge Jaap in Frieden ruhen! Er wird stets in meinem Gedächtnis bleiben! Mein Beileid und Mitgefühl
gebührt seiner lieben Frau Hanneke!



19. April

Rob, Sylvia, Claudia und meine Wenigkeit fahren morgens per Zug nach Hamburg, Treffpunkt im Zug/Bahnhof Bad Oldesloe, erster Wagen oberes Deck. Hat gut geklappt. Mit RE8 zum Hamburger Hauptbahnhof. In Hamburg ein kleiner Bummel durch die Stadt, während dem ich dann auch das erste Mal die neue Einkaufspassage im Gebäude der Skandalbank HSH Nordbank gesehen habe. Bisher habe ich diesen seelenlosen Allerweltsneubau immer konsequent gemieden.

Von dort ging es dann langsamen Schrittes Richtung Hafencity. Und mitten in der Speicherstadt tat sich dann plötzlich das Ziel unseres Ausflugs auf - guckst du:




Wir hatten uns online Karten zur Besichtigung der PLAZA der Elbphilharmonie gekauft, mit denen man auf der langen, gebogenen Rolltreppe hoch bis auf die Plaza-Ebene fahren konnte. Diese befindet sich genau auf dem alten Ziegelspeicher, auf den der Glaspalast mit dem Konzertsaal und die Wohnungen für die Superreichen gebaut worden sind. Der Pöbel darf dort einmal ums Gebäude gehen, hat zugegebener Maßen eine gute Aussicht auf den Hafen und die Stadt. Und das sah dann in etwa so aus:


Links die beiden Musical-Theater auf der Südseite der Elbe, etwa in der Bildmitte ist ein Kreuzfahrtschiff im
Dock bei Blohm & Voss zu sehen (auch wenn diese Werft jetzt vielleicht einen anderen Namen hat...).



Zum Aufwärmen haben wir uns dann im "Störtebeker" ein heißes Getränk gegönnt. Denn schließlich heißt es ja
immer "man gönnt sich ja sonst nichts!". Die beiden hier oben auf dem Foto saßen draußen, quasi auf einer
Loggia, aber wir hatten genug von dem Wind und der schneidenden Kälte. Und mal ehrlich: die beiden sehen ja
geradezu wunnebar aus, wie für dies Foto arrangiert... 
 

Paparazzo-Foto bei Gusto Joda:


Prominenter zu Gast in Travemünde, der große Till Lindemann von RAMMSTEIN...
Bewundernd stelle ich fest: mit fünf attraktiven Frauen unterwegs... Tja... Wer hat, der hat!



16. März

Immerhin: Reiner kommt mit zwei Frauen aus Holland angereist! 




kleine Pause in Boltenhagen - Stärkung von Geist und Körper... oder so...:


Die Gegenfotos (also ich am Steingebilde und dergleichen...) sind in Holland verschwunden, schade!
Vielleicht nicht gerade im Loch Ness, eher im Loch Lisse...


15. März

Mit Reiner, Marianne und Thea per Schiff nach Lübeck gefahren, was eine ziemlich kalte Angelegenheit war. Dann durch Lübeck gebummelt und anschließend zu Gast gewesen bei den jetzigen Besitzern unseres Elternhauses in der Ziegelstraße. Wir haben uns toll unterhalten bei Kaffee und Kuchen und sind dann per Bus zurück nach Travemünde gefahren, wo Reiner mit seinem Harem in einem Landal-Haus auf dem Priwall ein paar Heimaturlaubstage verbringt.





Und jetzt warten wir alle (jede/r in seiner Behausung) gespannt auf den Wahlausgang in
den Niederlanden...



26. Februar


Hier die voraussichtlichen Besuche von Kreuzfahrtschiffen in Travemünde. Ohne Garantie. Aber immer wieder schön!
Das Schiff oben zeigt den Riesen unter den Kreuzfahrern: die britische MS Aurora. Sie und die MS Artania müssen am Skandinavienkai festmachen, sie sind für die Vorderreihe/Ostpreußenkai zu lang. Aus welchen Gründen auch immer wird wohl die MS Balmoral auch am für "Sehleute" gesperrten Skandinavienkai festmachen. Just to your Information!



13. Februar

Thema Bananenrepublik Deutschland

Volkswagen ist die meistgekaufte Automarke in diesem Land, vermute ich. Und sie hat eine lange Tradition. Wer hat in seinem Leben nicht einen VW-Käfer gefahren, später einen Golf. Jahrzehntelang konnte man das VW-Motto aus den 50er und 60er Jahren unterschreiben. Das „Wirtschaftswunder“ hat die Bevölkerung reicher werden lassen und auch diese Menschen fanden dann später ihre Autos, vom Passat über den Scirocco bis hin zum Phaeton. Der „Volkswagen“ ist aber schon lange kein Wagen für das Volk mehr, dafür ist er inzwischen erheblich zu teuer und kann von vielen nur noch als Gebrauchtwagen angeschafft werden.

Und dann kam der Abgas Skandal. Um es mal mit meinen Worten verkürzt auszudrücken: Mensch will ein gutes Auto fahren, ein verlässliches Auto und ein Auto, welches die neuesten Normen einhält und somit auch nach vielen Jahren noch gefahren werden kann. Und das ist ein löbliches Unterfangen des Käufers. Getreu dem Motto: wenn ich schon Auto fahre, dann ein gutes deutsches Produkt, verlässlich, auf dem Stand der Technik, seriös, umweltfreundlich. Und dann kommt heraus: Der VW-Konzern hat alle beschissen! Ja, wahrscheinlich andere Autobauer auch – aber es geht hier jedenfalls um DEN Autobauer Deutschlands – VW! Von dem hätte man anderes erwartet, zumal auch der Staat in Form des Bundeslandes Niedersachsen Miteigentümer ist. Und DIESER Autobauer bescheißt seine Käufer – unglaublich!

Und dieser Betrug ist kein Versehen. Nein, er scheint systemisch zu sein. Denn es waren ja nicht nur die Abgaswerte, es ist ja schon seit vielen, vielen Jahren bekannt, dass alles Verbrauchszahlen auf Betrug beruhen! Ein Auto, welches angeblich nur 4,2 Liter auf 100km verbraucht haben sollte, real aber mit 7, 8 oder 9 Litern Verbrauch von der Tankstelle fährt, ist ein Betrug am Kunden. Und dieser Betrug ist auch ein Verbrechen gegenüber dem Staat, weil nach den getürkten Verbrauchswerten die Steuer festgesetzt worden ist.

Und die Riege der Großverdiener bei VW, die davon angeblich keinerlei Kenntnis gehabt haben will, die quasi von nie nichts gehört haben will – diese Clique von Managern, Vorständen, Forschern, Designern etc. pp. tut so, als ob solch ein Betrug ohne jede Kenntnis oder Ahnung an ihnen vorbei gemauschelt worden sei. Ha ha – da lachen ja die Hühner! Das KANN nicht sein! Kein irgendwie untergeordneter Mensch in dem Konzern würde von sich aus so ein Verbrechen begehen und dafür dann allein haften. So blöd wäre niemand! Das ist meine Meinung.

Und jetzt kommt ein zweiter Skandal ins Spiel: Warum kann nicht jeder Käufer irgendeines betroffenen VW Models (oder sind sie ALLE betroffen?) vor Gericht ziehen und den Konzern wegen Betrugs auf Schadenersatz verklagen? Das wäre doch für jeden Richter ein einfaches Ding: Der versprochene Emissionswert 50, tatsächlicher Emissionswert sagen wir mal 80: Rückzahlung eines Teil des Kaufpreises, weil das gekaufte Kfz nicht den Daten, die dem Kauf zugrunde lagen, entspricht. Wo ist das Problem? Warum lassen wir uns alle so bescheißen? Und warum klagt nicht der beschissene Finanzminister? Oder die "Steuer-Gewerkschaft"? Oder das Umweltministerium? Oder die großen Autovermieter? 

Und was ist eigentlich mit Mercedes, BMW, Porsche, Opel etc.? Und wann ziehen endlich die anderen Staaten nach? Oder glaubt jemand, dass ein Fiat, ein Citroen, ein Mazda, ein Toyota oder andere Autos nicht getürkt sind oder zumindest die Werte aus Phantasiezahlen bestehen? Betrug ist doch Volkssport geworden, wer glaubt denn daran, dass gerade die Autobosse weiße Lämmer sind? Die Staatsanwaltschaften müssten aktiv werden und die Verantwortlichen verklagen und die betrogenen Käufer entschädigen lassen. 

Oder sind wir eben doch nur eine Bananenrepublik?  


(nein, ist noch kein Ostern, passt nur so gut zum Artikel)


 

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12. Januar 2017

Hier ein paar Fotos aus dem "Gusto Joda", meinem neuen Lieblingscafé in Travemünde.
Die Adresse lautet: Vorderreihe 26, gelegen mittig zwischen Kreuzfahrtterminal und der Autofähre.

 

 

 

  Eis von Möwenpick.

  
(Fotos zur Verfügung gestellt vom Inhaber, Klaas Joda. Vielen Dank!)