Homepage Helge Runge, Travemünde  -  Aktuelles, Informationen, Meinungen, Tagebuch...     

30. September

  

Ausflug nach Lübeck zur Jahresschau der Lübecker Künstler im Schuppen 9 an der Drehbrücke, Foto unten:



Bummel durch den Museumshafen an der Untertrave:



Als wir noch Kinder waren, war diese Straße (Foto unten in der Bildmitte) für uns eine No-go-Aerea: der Straßenstrich, die Clemensstraße. Auch genannt die Kachelalle - weil etliche der Häuser im Parterrebereich gekachelt - oder korrekter: gefliest! -
waren. Heute sieht diese Straße nicht wirklich angenehmer aus. Oder anders gesagt: Sie ist ein Schandfleck!



Zurück an die See, wo das Drachenfest zum Erliegen gekommen war mangels benötigter Winde...
Aber vielleicht ja morgen wieder. Gute Nacht!!






29. September

Das Drachenfest an der Strandpromenade und Besuch aus Pinneberg



  
  



   

Conny und Hajo. Vielen Dank ihr Zwei!
Es waren zwar noch nicht viele Drachen zu bestaunen, aber es gab zumindest einen ersten Eindruck - und wenn die bösen Voraussagen stimmen, dann wird es morgen nicht viel flatteriger werden.
Tja, Sommer 2017, ein Trauerspiel!

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Und: Es muss mal wieder gezeigt werden, warum ich nichts auf die Homepage stellen konnte - dies war mal wieder für was 
weiß ich wie viele Stunden oder Tage die Meldung bei 1&1 - nichts ging mehr. Mal war die Formulierung anders, der Text mal
länger, mal kürzer - aber der Kern der Aussage war immer der selbe. Als muss der Kunde zwar für den Gesamtzeitraum
zahlen, aber ob es dann auch immer funktioniert ist Glückssache. Zum Kotzen! Guckt selbst:



... dazu passt die neblig-trübe Stimmung an der See...

Und es passt ein wenig von mir in Szene gesetzte Philosophie:


25. September

Die "Alexander von Humboldt II" liegt erneut am Ostpreußenkai in Travemünde. Interessant zu sehen, dass viele junge Leute
oben in der Takelage rumturnten und mir nicht verständlich gewordene Dinge taten... Egal - es war schön anzugucken!






23. September
Heute zu Gast inTravemünde:

die "Alexander von Humboldt II".

Klar, dass ich fotografieren musste. Und siehe da: Ich war
nicht der einzige Fotograf, nicht der einzige Sehmann und
letztlich nicht der einzige Mensch, der sich dann auf einen
Cafe Cema niederließ, um das Leben auf beschauliche
und doch schmackhafte Art und Weise zu genießen.              Guckst du...





Das letzte Foto: Selbstbildnis mit Fotograf  



22. September
Heute startete das Lichterfest im Godewindpark hier in Travemünde, fünf Minuten Fußweg von meiner Wohnung. Also ich fand´s
nett - obwohl das letzte Lichterfest, auf dem ich war (ich glaube 2015) war irgendwie kreativer. Aber vielleicht ist die augen-
blickliche Installation tagsüber schöner als das, was ich in der Dämmerung heute Abend gesehen habe...
Ich lass es euch wissen. Hier erstmal ein paar Fotos, vielleicht regen sie ja an für einen eigenen Besuch - nur drei Tage!
 


                     








Und dann noch dies:

Heute ist Herbstanfang!


Daher ein bekanntes Gedicht von Theodor Fontane in privater Bearbeitung.


Herbst
frei von und nach Theodor Fontane

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Ein Birnbaum in seinem Garten stand
Und kam die goldene Herbsteszeit
Leuchteten die Birnen weit und breit
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll
Und kam in Pantinen ein Junge daher
So rief er: Junge, wiste 'ne Beer

Geh heute ich an der Trave entlang
Leuchtet mir Werbung von jeder Wand
Und neulich, es war des Septembers Mitte
Ging ich ganz langsamer Schritte
Durch Ikea oder Lidl so für mich hin
Und nichts zu suchen, das war mein Sinn
Hier lag das Obst, dort Zucker und Reis
Links blecherne Dosen mit goldgelben Mais
Doch dann fiel mein Blick auf - es verzog mir die Schnute
Einen rotweißen Zausel mit Sack und mit Rute
Ist denn schon Weihnacht fragt ich voll Schrecken
Oder April und sie wollen dich necken

Schnell wurde mir klar, zu spätsommerlicher Zeit
Der Herbst ist nah - doch Weihnachten weit
Das mach ich nicht mit, nein, nicht mit mir
Den Verfall der Sitten, die Abzockergier
Der Herbst, das ist Ruhe, das ist Besinnung
Das ist Tee und Musik und harmonische Stimmung
Ich geh nach Hause, nehm mir Zeitung und Wein
Und denke, das Herbstgefühl stellt sich schon ein


Ich blättre von Seite zu Seite, lese dies oder das
Verlassener Mann erschlägt Exfrau aus Hass
Mutter ertränkt Sohn in einem Teich
Journalistin erschossen im russischen Reich
Überforderte Mutter legt Kind in die Tonne
Drei Häftlinge ermorden den vierten aus Wonne

Liegt´s an der Zeitung, grübele ich
Oder seh ich die guten Meldungen nicht
Doch da, na endlich, da strahlt ja mal einer
Im schwarzen Anzug, so ein ganzer, ein Feiner
Konnt sich mit Millionen die Freiheit erkaufen
Ach Ackermann, mögst Du in Tränen ersaufen
 
Na gut, denk ich, Zeitungen weg und Fernseher ein
Sechzig Sender zur Wahl, das ist doch fein
Im Zweiten die Illner, der Fornoff am Motzen
Im Ersten der Jauch, der Beckmann - muss kotzen
Und der stotternde Hofer, das kann doch nicht sein
Ne Oper in 3sat, das guckt doch kein Schwein
Bei Kochshows mit Bio und Mälzer und Sass
Werde ich müde, die Nase wird blass
In allen Krimis regieren Tod und Gewalt
Die meisten Filme längst gesehen und alt
Ein Video? Auch nur die Suppe von gestern
Vielleicht in die Kneipe, ein wenig ablästern
 
Also gehe ich raus in der Dämmerung Licht
Schlender durchs Laub und sehe es nicht
Bellos Geschäft - schon bin ich drin
Kann mich kaum halten, fliege fast hin
Fluchend und kratzend, putzend und sauer
Ziehe ich weiter, doch nun bin ich schlauer
Das Herbstlaub, nur schön für Gedichte
Ich gab ihm ne Chance in dieser Geschichte
 
Mir kommt ein Gedanke, kurz und spontan
Ich könnte um´s Eck zum Eismann ja fahr´n
Dort krieg ich mein Eis mit Sahne und Schnaps
Mit Soße, so lecker und gelb wie der Raps
Ich genieße das Eis, den Cappu, das Ruhen
Da kommt einer an mit glänzenden Schuhen
Setzt sich, zieht raus seine Lulle und qualmt mich so ein
Als wär´s meine Bestimmung, geräuchert zu sein
 
Auf dem Wege nach Hause trauere ich
Dass der Sommer vorbei und fürchterlich
Der Herbst nun naht - ich mag ihn nicht
Und bald erst der Winter, der ist mir ein Graus
Und damit ist diese Geschichte dann aus 

Dank an Fontane und danke euch allen
ich hoffe, es hat euch ein wenig gefallen

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland 


   




17. September
Freitag bis Sonntag fand in Travemünde rund um die St. Lorenz-Kirche das Altstadt- und Seebadfest statt. Das Wetter war
erträglich, ich glaube, Regen gab es an keinem der Tage, jedenfalls nicht in erwähnswertem Ausmaß. Ab Sonnabend gab es auch
Flohmarkt  - und Bratwurst! Es soll ja Freitag beinahe einen Aufstand unter der Bevölkerung und den Gäste gegeben haben, weil
man keine Bratwurst essen konnte... Ich kann das nicht bestätigen, es wurde aber so an mich herangetragen... 

Aber von vorne: Der Festumzug mit der Lübecker FreibeuterMukke zog am Freitag durch die Vorderreihe hin zur Jahrmarkt-
und Torstraße an der St. Lorenz-Kirche, wie man sieht direkt bei Wellenstein, Strandgut, Klaas und Lady Singh vorbei.

Eindrücke vom Festgelände

   

Und es gab verschiedene musikalische Darbietungen. Da ich nicht immer und nicht lange dort war, kann ich nicht sagen, ob es
gute Mukke war oder ob der Sandmann seine Aufwartung gemacht hat... (Nein - nicht der Doktor - der RICHTIGE Sandmann!?!!)

Und eben Flohmarkt an allen Ecken und Enden... Sehr schön, nicht zu viel Gedränge und mit guter Laune!



Eine nette Idee, so ein Haus-Café. in einer lauschigen Ecke - bei Preisen wie zu Kaisers Zeiten. Und Frau Professor hat
inzwischen eine Zahnlücke und einen Oberlippenbart. Na gut - wem´s steht...


   

Ende gut - alles gut. Jedenfalls hatte ich diesen Eindruck.

Zurück zur Vorderreihe. Wie man unschwer erkennen kann: die Menschen aus Nah und Fern strömten durch die schmale 
Straße - teils in Mengen, teils in Massen! Und auch hier gab es Musik dazu, diese bezaubernde Gitarristin gab ihr Bestes...

 


Zum guten Schluss traf ich dann noch - direkt vor dem "Gusto Joda" in der Vorderreihe - Monika und Hardy...

Apropo "Gusto Joda" in der Vorderreihe. Hier fühle ich mich wohl, hier gibt es leckeren Café Crema oder einen grünen Tee,
leckeres Eis und guten Kuchen - natürlich auch andere Teesorten und auch Cappuccino, Espresso, Limonaden, Wein, Sekt, Champagner - aber auch härtere alkoholische Getränke...

Und immer wieder kann ich hier klönen mit so vielen Menschen, ob mir bekannt oder unbekannt - hier geht alles. So zum Beispiel mit Meenu, Scherin, Cindy und Harry von gegenüber und dem Optiker Tobias von nebenan, mit Maia, mit Heike und Andreas, mit Guido, mit Jutta, Mona, Patricia, Burkhard, Margret, Petra, mit Andreas und Claudia - dem äußerst netten Paar, das auch im Steenkamp wohnt, die ich ohne die Enge vor und im Gusto Joda bestimmt nie kennengelernt hätte. Aber auch andere Nachbarn treffe ich hier und auch gute alte Freunde wie Jutta und Henni, Heike und Heino, Wolfgang Wallenski mit Frau... Selbst meine eigene Schwester aus Bad Segeberg mit einem ihrer Söhne und zwei Enkeln lief mir hier völlig überraschend vor die Füße... Sowas gibt es wohl nur hier in Travemünde. In der Vorderreihe! Und auch mit zufällig neben mir sitzenden Touristen komme ich hier bei Klaas immer wieder gut ins Gespräch, auch, wenn ich ihre Namen nicht kenne oder sie dann doch wieder vergessen habe... Und tatsächlich saß plötzlich auch mein Niederlassungsleiter aus den letzten Jahren in der Niederlassung Postfilialen in Hamburg neben mir. 

Ja - DAS ist eben Travemünde!



14. September

Der Ostsee hat man den Stöpsel gezogen - das Wasser verdünnisiert sich. Und gewinnen tut der Strand - wobei man heute
sehen kann, was für viele Steine dort liegen, wo man als Badender ins Wasser geht und Kinder gern im seichten Wasser
rumtoben. Auf dem Foto alles was dort dunkel oder grün ist. Die Stadt - wer dort auch immer - hätte die Chance gehabt, hier und heute gut aufräumen zu können, Unrat zu sammeln und zu entsorgen, vielleicht Steine zusammen zu karren und abzutrans-portieren... Sie hätten die freigelegten Stege inspizieren und ggf. bearbeiten können... Es hätte so viele gute Möglichkeiten
gegeben, etwas für richtige Anwendung der Kurtaxe oder der Strandgebühr zu tun! Getan wird wahrscheinlich nichts.
Es müsste ja irgend jemand auf den Gedanken dafür kommen, aber wer denkt schon gerne....
Besonders, wenn man tausende Arbeitslose hat und Asylbewerber, Flüchtlinge oder Geduldete, die sicher froh wären, sich sinnvoll beschäftigen zu können und ein paar Mark zuverdienen zu können...


Vorgestern wurde für dies Jahr auch die Reihe "Musik am Meer" beendet .
Traditionell mit einer Aufführung des Jugendsinfonieorchesters aus Ahrensburg:

Es hat also nun unmissverständlich der Herbst begonnen... Nicht gerade meine Lieblings-Jahreszeit...



13. September 
 Mein Bruder Reiner liegt seit
gestern mit Herzinfarkt in
einem Krankenhaus in Holland.
Hoffen und beten wir mal, dass
er die anstehende Stent-Operation schadlos übersteht und noch viele,
viele Jahre glücklich leben wird.
Alles Gute Joe!



Operation geglückt,
ein Stent gesetzt. Jetzt hat er
heftige Kopf- und andere
Schmerzen. Aber er ist wohl auf dem Weg der Besserung! Gut so!!!


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11. September

Sommer? Oder bereits Herbst?  



Die Weisheit des Tages (chinesisches Sprichwort):
  


Die Tragik des Tages:



                 
         Ein Gedicht aus dem Jahr 1988 - wenn ich mich nicht irre...


5. September 2017

Lebt denn der alte Peu-ge-ot noch, Peu-ge-ot noch, Peu-ge-ot noch?
Lebt denn der alte Peu-ge-ot noch, Peu-ge-ot noch?

Jaaaa - er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch, 
Jaaaaaaa er lebt noch, er lebt noch  -  sterbt nicht!!

 
 ...und da ist er wieder, repariert und geputzt. Der Steenkamp wird bereichert, ich werde arm...   

Impressionen aus der Vorderreihe

Meenu und Scherin

Klaas, Maia, Elisa

Und hier schleppt Frau Professor Doktor Claudia Schmidtke von der CDU  ihr eigenes Wahlplakat zum nächsten Laternenmast.
Sie möchte gern in den Bundestag...



4. September







3. September, Sonntag

Zum  Wochenende etwas Klerikales. Oder etwas Nachdenkliches. Vielleicht auch Berührendes. Etwas Schönes.
Ach, das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Erst der Text, dann zwei Links auf Versionen gesungen, also in mit Bild und
Ton via YouTube. 
Es handelt sich - so steht es hier und da geschrieben - um ein irisches Segenslied.
Ich finde es schön!


1. Möge die Straße uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

||: Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand :||

2. Führe die Straße, die du gehst
immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab wenn es kühl wird, warme Gedanken
und den vollen Mond in dunkler Nacht.

||: Und bis wir... :||

3. Hab unterm Kopf ein weiches Kissen,
habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel,
bevor der Teufel merkt du bist schon tot.

||: Und bis wir... :||

4. Bis wir uns mal wiedersehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen,
doch drücke seine Hand dich nicht zu fest.


||: Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand :||

Mit einem Klick auf einen die beiden Buttons sollten dann zwei verschiedene YouTube-Videos zu hören und sehen sein... 

        

In diesem Sinne wünsche ich dir, euch und mir einen schönen restlichen Sonntag und irgendwann und irgendwo ein glückliches Wiedersehen!



1. September 2017




hoffentlich zeitlos:

 


28. August



27. August

So ein netter kleiner Hüpfer hatte seinen Auftritt direkt vor unserer Nase. Mitten drin statt nur dabei!


24. August

Lesung von Sylvia Lott an den Strandterrassen. Sie las aus einem ihrer Romane, in dem es um eine Geschichte ging,
die in der Zeit des Nationalsozialismus spielte... Nicht gerade leichte Lektüre für eine besinnliche Zeit am Strand... 

Mein Blick fiel dann noch auf die kreativen Liegestühle ...
Sehr richtig, sehr richtig!


21./22. August
Besuch von Eva aus Wiesbaden, der erste Mal seit Jahrzehnten wieder.
Hier bei einem kleinen Mahl und etwas zu trinken im "Gusto Joda".

Evas Besuch hatte einen trauriger Anlass: Seebestattung ihres Freundes.
Mit dem Schiff "Cetara" in der Lübecker Bucht. Zum Glück ohne Sturm und Regen...

Und zum Glück OHNE MICH !!    (Falls es diesbezüglich Fragen gibt!)


(sorry - Bild unscharf...)



Dann ging es für Eva mit dem Zug zurück in den Rheingau...

Heute dann ein ruhiger Tag in Travemünde. Hier ein paar Fotos vom Sonnenbad und dem genussvollen Essen und Trinken bei
Klaas mit Maia, Elisa, Meenu, Scherin und Cindy sowie dem "Leuchtturmwärter", "Nachtwächter" und "Fischer" Burkhard Wunder...


  


19. August

Kaum richtig kennen gelernt - und schon wieder heißt es wieder Abschied nehmen von Petra!
Sie hat ihren Urlaub in Travemünde beendet und reist heim in ihr bekanntere Gefilde...
Gute Reise und auf ein Neues in 2018 !!

Dazu ein paar Verse von Hermann Hesse:
...
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
...
(unvollständig! Das Gedicht heißt "Stufen")


18. August

Heinz Ehrhardt hätte gesagt: noch ´n Gedicht...
Also hier eine weitere Demonstration großer Literatur und hehrer Gedanken, aber auch die ehrliche Hoffnung,
dass jede/r von uns - auch du und ich - ehrliche Freunde hat oder finden möge!


PS: Gedichttext leicht geändert (nach einer Vorlage aus dem net). Von mir in Grafik eingefügt.


16. August
Heute war erneut ein Kreuzfahrtschiff in Travemünde zu Gast: die "MS Birka Stockholm".

Das Schiff sah toll aus und gab weniger Schadstoffe ab als viele andere Kreuzfahrer. Hier ein paar Fotos vom Besuch der Birka -
ein Foto direkt vor dem Café von Klaas aufgenommen...


Blick auf die Bugspitze - gesehen und fotografiert von der Straße "Rose".

17.00h - ablegen, ahoi und auf Wiedersehen...


14. August
Klaas hatte die Idee, dass ich doch meinen Geburtstag in seinem Cafe/in seiner Weinstube feiern könne.
Gesagt - getan. Petrus hatte ein Einsehen und ließ eine strahlende Sonne das Himmelszelt (und die Vorderreihe) erwärmen.
Somit konnten wir draußen sitzen und es wurde quasi ein "Straßenfest". Viele Menschen guckten, grüßten, kommentierten
und hatten anscheinend ihre Freunde an dieser fröhlichen Kaffeerunde. So wie wir alle, die wir dort feierten, auch. Seht selbst: 



  












Was für ein toller Geburtstag! Liebe Freunde, gutes Wetter, tolle, lockere Stimmung, gutes und schmackhaftes Essen und
Trinken und viel Lachen und Scherzen. Selbst ein paar Geschenke gab es für mich - was für eine Überraschung!
Deshalb hier und jetzt einen herzlichen Dankesgruß an
Klaas, Maia mit Elisa, Petra, Astrid, Meenu, Harry, Scherin, Heike, Claudia und alle, die im Vorbeigehen Grüße zuwarfen und
Blicke tauschten. Hoffentlich habe ich niemanden vergessen!!!
Ja - was für ein schöner Tag!!! Danke! 



13. August
Die MS Europa liegt am Ostpreußenkai mitten in Travemünde und verlässt den Ort um 17.00h.



Ohne Worte:




2. August




30. Juli

Die Travemünder Woche 2017 ist Geschichte - sie war sehr enttäuschend! Das Wetter war mehr als dürftig, die meisten Gäste kamen mit ihren Benzinschleudern hierher und kurvten dann unendliche Zeiten auf allen befahrbaren Straßen, um einen Parkplatz zu ergattern. Ein toller Tag für Abschleppunternehmen, ich jedenfalls habe auf meinem Weg (per Rad!) etliche Abschlepper bei ihrem Tagwerk begucken können. Nicht ohne Schadenfreude!! Ich fahre auch schon lange einen Wagen, seit den 70er Jahren. Nicht durchgehend, ich hatte auch einige Jahre kein Auto... Aber: ich habe immer korrekt geparkt! Ich wurde nie abgeschleppt und habe insgesamt vielleicht eine Handvoll Parktickets bekommen, alles Lapalien wie beim Geld aus dem Automaten ziehen ohne Parkticket: Ich war höchstens drei Minuten am Automaten - habe aber ein Ticket für angebliche 10 Minuten bekommen, die ich angeblich geparkt haben sollte. Der Zettelschreiber meint nur: Hier ist Parkscheibenzwang. Recht hat er! Aber aus drei Minuten zehn zu machen ist auch Unrecht! Schwamm drüber - ich habe kurz gegrollt, das Teil bezahlt und habe mein Leben ohne Ärgern oder so weiterführen können. Und wenn ich schon beim Beichten bin: einmal in 45 Jahren, in denen ich einen Führerschein habe, bin ich nachgewiesener Maßen beim "Rasen" erwischt worden: mit 71km/h bei erlaubten 60 - außerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Es tut mir ja auch leid, es war eine unbekannte Gegend (Münsterland)  und in einer Baustelle, auf die ich voll konzentriert war. Ergebnis war eine Ermahnung oder so von - glaube ich zu erinnern - vielleicht 10 oder 15 Euro. Das war´s!
Schnee von gestern!

Zurück zu Travemünde. Also die Abschlepper hatten hier gut zu tun! Besonders beliebt bei den Auto-Chaoten: Parken direkt im Bereich einer Kreuzung ("sind ja nur Nebenstraßen") oder auf illegalen oder privaten Wegen, Wiesen, Parkplätzen...

Was mich persönlich sehr gestört hat, war die Vergewaltigung, Wege gehen zu müssen, die ich nicht gehen wollte. So war die Strandpromenade an einer Stelle abgesperrt für ein Café oder eine Bierkneipe - ich habe es vergessen. Ich wollte weder in den Konsumtempel gehen, noch das Spielparadies mit Wasserrutsche für die Kleinen erleben - aber alle mussten diesen irren Umweg durch den ganzen Brügmanngarten machen, um wieder Strand und das Meer sehen zu können. Was für eine Unverfrorenheit! Der Veranstalter fand, dass es akzeptabel sei, solch einen Umweg machen zu müssen... Das sollte er mal den Müttern sagen, die mit ihren Kindern auf der Promenade spazieren gehen wollten. Oder den Rollstuhlfahrern oder alten Menschen mit Gehbehinderungen. Alle Spaziergänger waren während der zehn Tage der Travemünder Woche davon betroffen. Sie mussten entweder durch den Brügmanngarten oder unten am Strand gehen. Ich empfand es als Nötigung!  

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Nun - ich habe fortan die Strandpromenade gemieden und habe den letzten Tag der Travemünder Woche dann genutzt, um zwei Stunden mit der "Lisa von Lübeck" auf die Ostsee zu schippern und ein wenig die Seele baumeln zu lassen... Mit dabei: Bettina, Nachbarin und gute Freundin. Hier ein paar Fotos von dem Trip:

     


Draußen in der Bucht wurden die Segel mit vereinten Kräften wieder eingezogen.... 

Hier ein paar Segelfotos während der Fahrt zurück in die Trave-Mündung:


Mit bekannter Pose geht es problemlos und ohne Eisberg zurück gen Travemünde:





23. Juli
Travemünder Woche (21. - 30. Juli)

Guido Bleil liest im LN-Medienzelt aus seinen Krimis, die überwiegend in Travemünde spielen. 
Sein neustes Buch heißt schlicht und einfach "Travesünde". Im folgenden ein Auszug aus eben diesem Werk (unten als Grafik).
Vorab ein paar Erläuterungen: Guido verlegt seine Krimis via "Books on Demand"/Norderstedt.
Das bedeutet aber: es gibt keinen Lektor. So wie seine Vorlage auf elektronisch Weg beim Verlag ankommt, so wird sie gedruckt.
Das bedeutet für den Leser: man stolpert von Fehler zu Fehler. Besonders mit der Zeichensetzung/Interpunktion hat er es so gar nicht! Das ist schon nicht einfach, da beim Lesen ruhig zu bleiben ... Aber auch seine Grammatik und seine Satzstellung sind sehr gewöhnungsbedürftig. Ohne einen Lektor gibt es dann aber auch etliche inhaltliche Fehler. So wird aus dem realen Klaas im Buch Claas und einmal sogar Claus. Und meiner Ansicht nach gibt es auch einige Stellen, die entweder von einem "Ghostwriter" geschrieben wurden oder mittels "copy and paste" entstanden sind. Darüber sind schon Karl-Theodor zu Guttenberg und Silvana Koch-Mehring gestrauchelt. Nun wird man bei Guido Bleil nicht so akribisch sein und seine Werke daraufhin untersuchen - irgendwie halbseiden ist es aber trotzdem. Egal - er hat sich jedenfalls jedes Jahr etwas getraut und neue Kriminalgeschichten erzählt. Und seine Krimis werden ja gekauft und gelesen. Was will man mehr?!! 


Hier ein Ausriss von einer besondere Seite des Buches,
ihr werdet schon sehen, warum ich diese ausgewählt habe:

     



                                          


10. Juli

Altstadt- und Hafenbummel mit Gabi. Ein super Tag zum Schlendern und Fotografieren!












7. Juli

Schon wieder sind vier Tage vergangen. Vier Tage, die schon ab und zu mal an Sommer zu denken möglich machten. Das Wort Regen kann ich schon nicht mehr hören. Und dennoch ist der Regen hier weiter allgegenwärtig, auch wenn er dann doch mal schwächer ausfällt oder über die Köpfe der Leute hinweg gen Osten zieht...

Es gab mal wieder ein Kreuzfahrtschiff in Travemünde, die MS Aurora. Hier Fotos von der Ausfahrt:


1./2. Juli

Dann der erste Höhepunkt des Wochenendes (nachdem ich das Einlaufen des Schiffes verpennt hatte):
Die MS ARTANIA verließ Travemünde und fuhr weiter nach Öland/Schweden. Meine Hochachtung galt dem Kapitän: Das Schiff tutete und tutete alle paar Minuten während des Auslaufens (vom Skandinavienkai), was eine tolle Athmosphäre schuf.

Und dann ging es zum Treffen der Shanty-Chöre auf die Tornado-Wiesen:


28. Juni
Kultur am Mittwoch - mein Museumstag in der altehrwürdigen Hansestadt Lübeck


Station Nr. 1: das Theater
FigurenMuseum, gelegen an der Mauer unterhalb der St. Petri-Kirch. Eigentlich nicht mein Metier,
aber wenn ich mir schon einen MuseumsPass gönne, dann will ich sie auch alle angucken. Und ehrlich: Ich war positiv
überrascht! Eine tolle Zusammenstellung von Theater-Puppen aus allen Ecken der Welt! Ja - sogar aus Indien...
Und ich hatte Glück - ich war der einzige Gast und konnte mir alles in Ruhe angucken und fotografieren.

Hier das kurz
gefasste Ergebnis:




Station Nr. 2: Das Buddenbrookhaus im Schatten der St. Marienkirche. Hier war ich eher enttäuscht, das ist
irgendwie nur etwas für Literaturwissenschaftler, Lehrer oder Cineasten. Klar ist es interessant zu lesen, wer
in der Familie Mann mit wem ein Kind in die Welt gesetzt hat und welche noch leben... na ja, ich muss es nicht
haben. Immerhin - ich hab´s mal gesehen! Hier zwei Eindrücke:





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Ein Gast, der sich auf meiner Tapete ausruhte: ein Stachelbeerspanner, wissenschaftlicher Name Abraxas grossulariata.
Gesehen habe ich bei mir so einen schönen Falter bisher noch nie - wenn ich es richtig erinnere...




24. Juni

Die Tage werden schon wieder kürzer! Allerdings: auf den Sommer warten wir immernoch!!!!


MS Black Watch zu Gast am Ostpreußenkai im Zentrum Travemündes. Sie wurde 1972 in Helsinki gebaut und fährt
augenblicklich für die britisch-norwegische Reederei Fred. Olsen Cruise Lines unter der Flagge der Bahamas.



15. Juni

Ein bisschen touristisches Besichtigungsprogramm in meiner Heimatstadt Lübeck, wo ich ja nun wieder wohne.
Denn Travemünde ist ja ein Ortsteil der Hansestadt Lübeck. Und das Wahrzeichen Lübecks ist und bleibt das Holstentor. Es gehört zu den zehn bekanntesten Gebäuden Deutschlands - und somit war es mal wieder Zeit,
das Tor nicht nur im Vorbeigehen zu betrachten, sondern es auch einmal innen zu erforschen. Dank der
Museums-Jahreskarte, die ich mir in diesem Jahr gegönnt habe, kann ich in städtische Museen lächelnd an den Kassen vorbeigehen...
Die Karte ist übertragbar!!! Wer also mal ein städtisches Museum in Lübeck besuchen will: welcome!! 

Hier also ein paar Eindrücke vom Holstentor:

       
Es gibt noch andere Dinge zu sehen - zum Beispiel wahrhaftig echte und somit lebende Tauben in den Schießscharten und
sonstigen kleinen Fenstern. Und so etwas "Nettes" wie Folterwerkzeuge etc... Aber wer will das schon sehen.
Dann schon lieber Stadtansichten, Schiffsmodelle und nautisches Gerät sowie sonstige Utensilien aus früheren Jahrhunderten.
Und: es ist schon ziemlich eng dort in den Türmen! Man sollte zusehen, dass man ohne eine Horde Schüler dort drinnen ist! 


17. Mai
Und es gibt noch ein Kloster in Lübeck - das St. Annen Kloster. Hier ein Foto vom Klostergang gleich hinter dem Eingang. Im Erdgeschoss befinden sich mittelalterliche Werke aus sakralen Bauten Lübecks. Am häufigsten sind dies Altare, die hier "Retabel" genannt werden. Dieser Begriff bedeutet konkret, dass es sich um den bildlichen bzw. plastischen Teil des Gesamtkunstwerks
"Altar" handelt. Im Obergeschoss schließt sich eine Ausstellung über bürgerliches Leben in der Hansestadt an, in der Möbel, Einrichtungsgegenstände, Schmuck, Gemälde, Kleidung und vieles mehr gezeigt wird.


Noch eine historische Bemerkung zum Kloster: Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut und sollte die unverheirateten
Töchter Lübecker Kaufleute aufnehmen. Doch dann kam der Herr Luther und es was vorbei mit der klösterlich-katholischen
Obhut. Das St. Annen Kloster wurde dann vielfältig genutzt, unter anderem als Armenhaus sowie als Gefängnis.
Seit 100 Jahren ist es nun Museum.

Irgendwelche wichtige Menschen im Bereich Kultur, Architektur und Stadtgestaltung mussten in das alte Gemäuer einen
Betonklotz reinsetzen, der den hochtrabenden Titel "Kunsthalle" trägt. In meinen Augen ein Trauerspiel, eine Tragödie!
Aber was hab ich schon zu sagen...

Hier eines der Retabeln, ursprünglich stand es im Dom, stammt aus dem 14 Jahrhundert.


Was haben wir doch für eine Religion: alle Gesichter entsetzt und voller Trauer, Folter, Entsetzen, Tod... Und der mittlere Teil
zeigt, wie die vier Tugenden, die da sind Liebe, Gehorsam, Geduld und Demut, ihren Christus kreuzigen... Muss einer das verstehen? 

Dazu fällt mir noch eine Geschichte von Hermann van Veen ein, die davon handelt, wie Gott darauf reagiert, als er eines Tages
einen Ausflug auf die Erde macht und dort folgendes erlebt (den Anfang der Geschichte habe ich mir geschenkt!): 

... Und er lief den Hügel hinab zu jenem Dorf, von dem er genau wusste, dass es da lag. Und das erste, was Gott auffiel, war, dass da mitten im Dorf während seiner Abwesenheit etwas geschehen war, was er nicht erkannte. Mitten auf dem Platz stand eine Masse mit einer Kuppel und einem Pfeil, der pedantisch nach oben wies.

Und Gott rannte mit Riesenschritten den Hügel hinab, stürmte die monumentale Treppe hinauf und befand sich in einem unheimlichen, nasskalten, halbdunklen, muffigen Raum. Und dieser Raum hing voll mit allerlei merkwürdigen Bildern, viele Mütter mit Kind mit Reifen überm Kopf und ein fast sadistisches Standbild von einem Mann an einem Balkengerüst. Und der Raum wurde erleuchtet von einer Anzahl fettiger, gelblich-weißer, chamois-triefender Substanzen, aus denen Licht leckte.

Er sah auch eine höchst unwahrscheinliche Menge kleiner Kerle herumlaufen mit dunkelbraunen und schwarzen Kleidern und dicken Büchern unter müden Achseln, die selbst aus einiger Entfernung leicht modrig rochen. 
"Komm mal her! Was ist das hier ?"
"Was das hier ist? Das ist eine Kirche, mein Freund. Das ist das Haus Gottes."
"Aha ... wenn das hier das Haus Gottes ist, Junge, warum blühen hier dann keine Blumen, warum strömt dann hier kein Wasser und warum scheint dann hier die Sonne nicht, Bürschchen ?" 
"....das weiß ich nicht." 
"Kommen hier viele Menschen her, Knabe?"
"Es geht in letzter Zeit etwas zurück." 
"Und woher kommt das Deiner Meinung nach? Oder hast Du keine Meinung?"
"Es ist der Teufel. Der Teufel ist in die Menschen gefahren. Die Menschen denken heutzutage, dass sie selbst Gott sind und sitzen lieber auf ihrem Hintern in der Sonne."
 
Und Gott lief fröhlich pfeifend aus der Kirche auf den Platz. Da sah er auf einer Bank einen kleinen Kerl in der Sonne sitzen.
Und Gott schob sich neben das Männlein, schlug die Beine übereinander und sagte : "...Kollege!"



Zurück in das Museum. Hier ein Foto aus dem bürgerlichen Bereich des Museums, die Diele eines Kaufmannshauses:

Und ein besonderes Wiedersehen gibt es dann - im Bild unten - im Innenhof des Museums: hier stehen die Originale der
Plastiken, die einst die Puppenbrücke vor dem Holstentor geziert haben. Jetzt stehen an gleicher Stelle Repliken, während die Originale des Lübecker Bildhauer Boy aus dem späten 18. Jahrhundert nunmit hier im Hof des St. Annen Museums betrachten werden können. Allerdings: ich habe hier sieben von acht Figuren sowie die Vasen gesehen, wobei ich die achte Figur, den
Neptun, vermisse... Eine Erklärung habe ich nicht gefunden. Vielleicht war ich ja von der Schönheit der Dame, die den Frieden symbolisert - auf dem Foto unten links zwischen den beiden Kerlen - so geblendet... 


 

16. Mai

In einigen Staaten (USA/Canada/Japan und ???) sollen Frauen sich neuerdings selbst heiraten können. Also eine
Ein-Frauen-Ehe. Oder eine Ein-Personen-Ehe, denn vielleicht können sich ja schon (oder bald?) auch Männer selbst heiraten!

Meine Meinung dazu: Die Menschheit wird immer verrückter! Alles, was irgendwie denkbar ist, muss wohl auch möglich gemacht werden... Und staatlicherseits legitimiert werden...? Hoffentlich machen nicht auch noch die großen und kleinen Religionen da mit. Das ist doch alles selbstverliebte Verrücktheit! 

Aber es ist ja völlig out und von gestern, Idiotie als solche zu benennen...   

Solche ... sollten mal eine Woche ins Kloster gehen und stille Einkehr suchen. Oder zum Psychiater gehen.


Apropo Kloster: Lübeck hat noch ein Kloster - falls das jemanden interessiert. Leider ist es "nur" ein museal genutzter Restbau mitten in der Stadt, aber sehr schön anzusehen, schlicht, mit einem schönen Kreuzgang. Wenn man das neue Hansemuseum besucht, kann man das Kloster gleich mit "buchen". Sehr empfehlenswert! Hier eins meiner Fotos vom Burg-Kloster:



3. Mai


Mein lieber Freund Jaap Pronk ist am 27. April 2017 nach schwerer Krankheit verstorben.

Es tut mir sehr, sehr leid, er war so ein toller und herzensguter Mensch.
Er war ein begnadeter Tierfotograf und ein Fan der Skandinavischen Fauna und Flora.
In Östersund/Schweden haben wir uns im Jahr 2008 kennengelernt, wo er mit seiner lieben Frau
Hanneke auf dem selben Campingplatz war wie ich. Wir trafen uns dort in einem Gemeinschafts-
haus, wo auf einem Wandfernseher die Fußball Europa-Meisterschaftsspiele übertragen wurden.
Ich glaube, wir haben zusammen das Spiel Deutschland gegen Portugal gesehen, welches die
Deutschen gewonnen hatten.

In Hamburg haben die beiden mich 2010 einmal besucht. Wir sind dann u.a. einmal zum
Weihnachtsmarkt nach Lübeck gefahren und sind nur mit Zittern und Bibbern zurück nach
Hamburg gekommen, denn es hatte heftig zu schneien begonnen - und wir waren mit meinem
Auto unterwegs. Übrigens: an dem Tag habe ich dort in Lübeck auf dem kleinen Weihnachtsmarkt
am Koberg Ulrike kennengelernt.

In Wassenaar in den Niederlanden habe ich Jaap und Hanneke ein paarmal besucht. Es war immer
sehr schön und sehr vertraut! Jaap zeigte stolz seine Tierfotografien und erzählte auch von seinem
Job im Vergnügungspark Duinrell, welchen er in seinem Rentnerdasein ausgeübt hatte. Hanneke
schwärmte davon, dass sie immer mal wieder Prins Wilhelm Alexander und seine Maxima gesehen
hatte, das damalige Kronprinzenpaar der Niederlande, heute sind sie König und Königin. Damals
lebten das Kronprinzenpaar mit seinen drei Töchtern auf einem Anwesen in Wassenaar nicht weit
entfernt von Jaap und Hanneke.
Tja, das ist nun alles Geschichte!
Möge Jaap in Frieden ruhen! Er wird stets in meinem Gedächtnis bleiben! Mein Beileid und Mitgefühl
gebührt seiner lieben Frau Hanneke!


Paparazzo-Foto in Travemünde vor dem "Gusto Joda":


Prominenter zu Gast in Travemünde, der große Till Lindemann von RAMMSTEIN...
Bewundernd stelle ich fest: mit fünf attraktiven Frauen unterwegs... Tja... Wer hat, der hat!
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12. Januar 2017

Hier ein paar Fotos aus dem "Gusto Joda", meinem neuen Lieblingscafé in Travemünde, meiner Wohlfühl-Oase.
Die Adresse lautet: Vorderreihe 26, gelegen mittig zwischen Kreuzfahrtterminal und der Autofähre.

 

 




   
Sehr leckeres Eis von Möwenpick!

  
(Fotos zur Verfügung gestellt vom Inhaber, Klaas Joda. Vielen Dank!)