Tagebuch, Aktuelles, Informationen, Meinungen                                               

18. Januar 2017

So - zwei Tage an der Seite "Travemünde" auf dieser Homepage gearbeitet. Jetzt hat die Seite Konturen angenommen und kann jederzeit beguckt werden. War viel zu tun!

Und so sah dann der späte Nachmittag in Travemünde aus - ich musste ja auch mal raus...

(Und hier sollte jetzt eigentlich ein Foto zu sehen sein, aber 1&1 schafft es wiedermal nicht, dass der Homepage-Baukasten funktioniert. Aber das Geld ziehen sie immer rechtzeitig ein. Ist schon eine Sauerei, wie man hilflos mit ansehen muss, wie die unser Geld verbraten und mit den Dienstleistungen hinterher hinken. Eine Sauerei!!!) helge, 18.01./23.48h




17. Januar 2017

Zur Beachtung: man schaue auf den Reiter oben unter dem Leuchtturm. dort werden die Seiten angegeben, die diese Homepage führt. Besonders ist, dass jetzt eine Seite über Travemünde vorhanden ist. Erstmal hauptsächlich aus Fotos bestehend. Aber wenn diese Fotos dann das Interessen wecken, mal hier her zu kommen, dann haben sie ja einen guten Zweck erfüllt.
Viel Spaß beim Lesen.


Schildkröte ist gestorben. Möge er in Frieden ruhen!
Piggi sagte ein letztes Mal:

"Halt die Klappe, ich hab Feierabend!"







16. Januar 2017

Heute (Montag) an der (geschlossenen) Tür der Touristeninformation im Travemünder Strandbahnhof:

Und heute zur selben Zeit vorne an der Eingangstür zum Bahnhof:


14. Januar 2017

In Ermangelung etwaiger Neuigkeiten zeige ich heute früh mal den Blick aus dem Küchenfenster in den Gartenbereich.
Eine herrlich goldgelbe Sonne verlockt zum Spazierengehen - aber es sind momentan nur 2° draußen. Da gucke ich
mir vorerst das "draußen" lieber von drinnen an und zeige euch die Pflanzenpracht auf meinen Fensterbänken:




Das Küchenfenster, mit einer riesigen Duftgeranie, einem
Ficus u.a. Von hier habe ich auch das Foto oben in den
Gartenbereich gemacht.



Der Blick von meinem Schreibtsich im Wohnzimmer geht auch nach Südwesten, wo das Gartengelände liegt.
Auch hier Duftgeranien (ihrer vier!), eine kleine Tanne und ein herrlicher Weihnachtsstern - allerdings ohne rote
Blätter und anderes Grünzeug. Unklare Aussicht weil Insektenbespannung im Außenrahmen.


Das kleine Badezimmerfenster beherbergt nur eine Christrose. Und diese kränkelt ein wenig...


Nach Nordosten geht der Blick aus meinem Schlafzimmer auf die gegenüber liegende Seite des Steenkamps.
So wie das Badezimmerfenster ein Foto höher... Wieder eine große Duftgeranie, ein prächtiger Farn und anderes
Gestrüpp, deren Namen ich nicht kenne oder vergessen habe. Aber ich mag sie alle, auch wenn das Lüften jedes
Mal ein beschwerlicher Akt ist...

Vielleicht folgen ja im Laufe des Tages weitere Fotos oder mal wieder gedankliche Ergüsse zum Tagesgeschehen...

Und denkt dran: Immer mal ein Feedback auf der "Home"-Seite abgeben. Das hilft und geht auch anonym...



heute ist Freitag der 13. Janaur 2017






 



12. Januar 2017

Hier nun die versprochenen Fotos aus dem "Gusto Joda", meinem neuen Lieblingscafé in Travemünde.
Die Adresse lautet: Vorderreihe 26, gelegen mittig zwischen Kreuzfahrtterminal und der Autofähre.

 

 

 

  Eis von Möwenpick.

  Mit einem Klick auf das Logo links kommst du auf die Homepage das Cafés.

Fotos zur Verfügung gestellt vom Inhaber, Klaas Joda. Vielen Dank!
Zur Beachtung: Dienstags Ruhetag und kommende Woche geschlossen wegen Arbeiten im Café.



11. Januar 2017

Ohne politische Einordnung kommen hier zwei (ältere) Fotos zum Großereigniss in Hamburg:

Eröffnung der Elbphilharmonie





10. Januar 2017



Travemünde Godewindpark bei 1° -  der eisige Winter lässt uns nicht los. Gefühlt ist es durch den
Wind noch kälter...

Übrigens Ergänzung zum Thema "Gusto Joda" unten: Dienstags ist momentan geschlossen.
Und ausnahmsweise ist die kommende Woche (ab 16.1.) auch geschlossen. Da wird gewerkelt...

 

9. Januar 2017

Das aktuellste zuerst: Das Restaurantschiff "Nautilus" ist mal wieder abgesoffen. Das zweite Mal in
einem Jahr... Das spricht nicht gerade dafür, sich drinnen im Boot aufzuhalten zu sollen...
Gluck gluck blubbert es weg und man kriegt zumindest nasse Füße!
Ich habe gelesen, dass der Eigner nun aufgeben will... Also du kannst das Boot kaufen...






Themenwechsel




Deshalb jetzt ein paar Fotos und Gedanken zum Weihnachtsfest und den Begebenheiten rundherum...

Kurz vor den Festtagen haben sich meine Schwester Sylvia mit Mann Rob und ich in Berlin getroffen.
Die beiden wollten möglichst viele Weihnachtsmärkte besuchen - die sind in Holland bisher Mangelware.
Fotos davon waren ja bereits hier zu sehen, deshalb nur ein Foto von mir und meiner Schwester,
aufgenommen in einem Cafe in Potsdam - wo es sogar einen Holländischen Weihnachtsmarkt gab.
Dazu ein Foto vom letzten Frühstück mit den beiden in einem Backshop in Charlottenburg, wo sie
auch ihr Hotel hatten. Zum Glück waren wir noch vor dem irrsinnigen Anschlag des bekloppten
Tunesiers Anis Amri dort, es hätte sonst sicher die Stimmung getrübt.





Kurz vor Weihnachten noch einmal hausmeistern am Jungfernstieg/Neuer Wall in Hamburg.
Die Aufnahme drei Fotos weiter oben ist dabei aus der Dachluke des Hauses entstanden.
Und ein letztes Foto vom Tannenbaum in der Eingangshalle - den Baum finde ich sehr gelungen!
Nicht pompös, nicht kitschig bunt, sehr schön gewachsen - einfach weihnachtlich und gut!



Weihnachten. Mein "Gabentisch", dazu zwei Fotos, die mir von Marianne aus Helsinki zugesandt
wurden, einer Jugendfreundin von Roland. Sie scheint ja eine begabte Anglerin zu sein...
Roland selbst ist auch vertreten, ich habe ihn zu Weihnachten in seiner WG besucht - es war
sehr traurig! Er hat so enorm abgebaut - oder wurde mit Medikamenten ruhig gestellt - ich
weiß es nicht. Aber ein Gespräch war schon nicht mehr möglich... Das tut weh!!









Knabberei und Spielerei in einem - das ist ja wohl gestatten an Weihnachten...

Und einen Cappu sowie Käsekuchen in
meinem neuen Lieblingscafe in Travemünde, dem "Gusto Joda" in der Vorderreihe in der Nähe der
Autofähre zum Priwall. Es gibt Kaffee- und Teespezialitäten, dazu Kuchen und eine Tageszeitung
hängt auch aus. Dazu ist Herr Joda - er heißt wirklich so - ein sehr netter Mensch.
Herz - was willst du mehr?!


Hier und heute ein "schnelles" Fotos der Kaffee-/Teestube oder neudeutsch: des coffeeshops.
Es gibt verschiedene kleine Tische und diesen großen Tisch für Gruppen oder für Mutige zum
Klönen und Kennenlernen... Draußen vor der Tür (Wolfgang Borchert lässt grüßen) stehen zwei Bänke.

Bei Gelegenheit folgen weitere Fotos, versprochen!


Und erneut Kuchen:


Kuchen selbstgemacht von und gegessen bei meiner Nachbarin von oben,
Bettina. Sie hat ja bei meinem Umzug ins Parterre meine alte Wohnung
bekommen.

Am einen Weihnachtstag waren schon die Nachbarn bei ihr zu einem
hervorragenden und kreativen Fünf-Gänge-Menü eingeladen, welches wir
vor lauter Klönen und Essen vergessen haben zu fotografieren...
Leider waren wir nur zu viert, zwei Nachbarinnen haben abgesagt. Schade! Es wäre eine tolle
Möglichkeit, uns alle mal besser kennen zu lernen.
Bettina: DANKE für all deine Mühe und das tolle, leckere vegetarische Essen. Wunderbar!!

Dann kam die große Kälte - zum Glück nur für wenige Tage (bisher, der Winter ist ja noch lang!).




Und es platzte eine heftige Sturmflut in die Trave hinein, die ich aber nicht fotografiert habe -
und mit fremden Federn will ich mich nicht schmücken. Der Fährplatz vor der Autofähre war
jedenfalls komplett unter Wasser, die Tornadowiesen an der Tavepromenade auch überwiegend.
Der Strand war auch eine Wasserlandschaft...
In Lübeck war die Obertrave - wie seit Jahrzehnten immer wieder - davon betroffen. Wieder
waren Keller vollgelaufen und mussten Autos abgeschleppt werden. Können Autofaher nicht
vorsorgen? Die Sturmflut war Tage voher an angekündigt worden...

Ich begnüge mich hier mit einem Blick auf den Kurstrand zwei Tage nach der Flut:






... euch allen!!!!!

Und ich gelobe, wieder mehr und aktueller hier zu schreiben und Fotos einzustellen.
In diesem Sinne:
Wir sehen uns. Wir lesen voneinander. Wir denken aneinander!




Freitag, 25. November 2016

Bürgermeister Bernd Saxe eröffnete den Weihnachtsmarkt im Heiligen-Geist-Hospital

Warum guckt er mich denn so traurig an???  Ist das Leben nicht schön?

Oder ärgert ihn die CDU so sehr? Dann kann ich seine Laune verstehen, die CDUler in Lübeck sind schon
ein besonderes Völkchen und glauben, sie würden alles besser machen können. Was aber tun sie?
Sie schimpfen gern - und das besonders gern gegen die SPD - sie können es nämlich nicht verwinden,
dass die SPD in Lübeck die Wahlen gewonnen hat und somit das Sagen hat. Zumindest mit ihren Partnern...

Tja -  die CDU trägt den Begriff Demokratie wohl nur im Namen - so scheint es mir. Und so lassen sich
die Herren und eine Dame - Frau Dinges-Dierig - gern fotografieren und tauchen dann mit ihren drei
Vereins-Buchstaben in der Provinzpresse auf, immer mit Gezanke gegen den gewählten Bürgermeister
im Gepäck... Dabei hat Frau Dinges-Dierig bereits einmal das Nachsehen gegen Herrn Saxe gehabt, als sie
2011 gleich zweimal gegen ihn verloren hat. In Hamburg war diese Frau auch nicht unumstritten und nahm
schließlich ihren Hut und versuchte sich gegen Saxe. Kann man sowas doppeltes Scheitern nennen?
Und was macht die Frau eigentlich, wenn sie sich nicht um bessere Postdienstleistungen in Travemünde
"kümmert"? Glaubt jemand in Travemünde wirklich, Frau Dinges-Dierig würde sich für so etwas interessieren?
Nicht die Bohne! Das haben ihr nur die Provinzfürsten und Presseheinis in den Mund gelegt. So kann ihre Partei
mal wieder zeigen, wie volksnah sie zu sein scheint. Tja - der Schein bestimmt das Bewusstsein...

Genau wie Herr Thomas Thalau immer gern mit seinem Fahrrad auftaucht, wenn Gras und Hecken zu hoch
gewachsen sind... So wie Ecke Vogteistraße/Gneversdorfer Weg. Aber wo bleibt ein anhaltender Protest
gegen die hirnrissige Anordnung, Fahrradfahrer müssten dort nun absteigen und schieben oder - absolut
gefährlich! - auf die Straße wechseln. Was für eine Idiotie, besonders wenn der Radfahrer von Norden kommt
und den Gneversdorfer Weg nun kreuzen muss, um am rechten Fahrbahnrand weiter fahren zu können.
Der Fahrradfahrer bringt sich in viel größere Gefahr, als VORSICHTIG die Einmündung zur Vogteistraße zu
passieren... Uninteressant für die CDU und deren Vertreter... Fahren wahrscheinlich eh lieber Auto und
können so zügig weiterbrettern... Ulrich Krause - ein weiterer CDU-Mann für Travemünde und Kücknitz -
schweigt sich lieber über solche Dinge aus - ich nehme an, er benutzt für 90% aller Wege das Auto.
Jedenfalls habe ich ihn schon mehrfach durch die Vorderreihe autofahrend gesehen - obwohl dort das
Autofahren verboten ist. Was soll´s... Gesetze und Vorschriften sind für die Dummen...

Allerdings muss ich eingestehen: das Politik-Geplänkel in Lübeck habe ich noch nicht endgültig durchschaut,
dafür wohne ich noch nicht lange genug wieder in meiner Heimatstadt.

Travemünde und Lübeck sind ja eine Stadt und gehören zusammen! Travemünde ohne Lübeck wäre nur
finsterste Provinz! Angeblich würden die peinlichen Oppositionsparteien in Travemünde (oder ist es nur die eine??)
sowie einige Besserwisser an der Mündung der Trave gerne zu Ostholstein wechseln.
Jedenfalls labern sie gerne davon.
Was für eine Provinz-Posse!!!


Donnerstag, 24. November  -  einen Monat vor Heiligabend!!!

24.07.2015 10:27 Uhr

(entnommen aus der online ausgabe des heutigen "tagesspiegel")

Straßenverkehr und Gerechtigkeit
Bußgeld sollte vermögensabhängig sein


Wenn ein Hartz-IV-Empfänger für zu schnelles Fahren so viel bezahlt wie ein Millionär, ist das ungerecht.
Plädoyer für vermögensabhängiges Bußgeld.

von Malte Lehming

Wer Ungleiche gleich behandelt, verschärft die Ungleichheit. Eine Karikatur kann das illustrieren: Die Bremer Stadtmusikanten – Esel, Hund, Katze, Hahn – stehen vor einem Baum. Die Lehrerin daneben sagt: „Aus Gleichheitsgründen bekommt ihr alle dieselbe Aufgabe. Klettert auf diesen Baum!“
Vor dem Gesetz sind alle gleich, heißt es. Aber das stimmt nicht. Wenn durch ein Urteil oder durch einen Strafbefehl eine Geldstrafe verhängt wird, muss der Verurteilte diese in Tagessätzen begleichen. Die Höhe des Tagessatzes bemisst sich nach den sozialen Verhältnissen des Delinquenten. In die Berechnungen fließen Faktoren wie Einkommen und Unterhaltszahlungen ein. Die Strafe, das ist der ausdrückliche Sinn dieser Regelung, soll die unterschiedlichen wirtschaftlichen Verhältnisse der Täter reflektieren. Ein Reicher muss also mehr bezahlen als ein Armer. Ungleichbehandlung schafft Gerechtigkeit.
Doch warum werden Bußgelder in Deutschland von dieser Regelung ausgenommen? Das verstehe, wer will. Sinnvoll und gerecht ist diese Praxis jedenfalls nicht. Wer in einer geschlossenen Ortschaft 28 Stundenkilometer zu schnell fährt, muss laut aktuellem Bußgeldkatalog 100 Euro bezahlen und erhält einen Punkt in Flensburg. Einem Hartz-IV-Empfänger tut das ziemlich weh, einen Millionär kratzt es gar nicht. Für den einen hat die Strafe einen spürbaren Effekt, der andere begleicht sie aus der Portokasse.
Mehr soziale Gerechtigkeit könnte auch die Sicherheit auf den Straßen erhöhen

Die Linke, das muss fairerweise gesagt werden, fordert seit langem einkommensabhängige Bußgelder. Nur als solche hätten sie eine „erzieherische Wirkung“. In diesem Fall würde mehr soziale Gerechtigkeit auch die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Die Grünen dagegen, die Partei der Besserverdienenden, hat gerade erst wieder eine drastische Erhöhung der Bußgelder für Falschparker verlangt – ohne soziale Komponente. „Immer mehr Menschen ärgern sich zu Recht über zugestellte Geh- und Radwege“, sagte deren verkehrspolitischer Sprecher Stephan Kühn, „über zugeparkte Behindertenparkplätze und blockierte Straßenbahnen und Busse.“

Das stimmt zwar, aber für wohlhabende Menschen lohnt sich das Kalkül. Unzulässiges Parken auf Geh- oder Radwegen wird mit 20 bis 30 Euro geahndet. Der Bequemlichkeitsvorteil plus die eingesparten Parkgebühren gleichen diese Summe oft aus. Wer seinen roten Ferrari Testarossa – Kaufpreis rund 200.000 Euro – mitten auf dem Bürgersteig abstellt, handelt zwar asozial, aber in Anbetracht seiner Vermögensverhältnisse durchaus rational.
Länder wie Finnland oder die Schweiz durchkreuzen diese Art Rationalität. In ihnen orientiert sich die Höhe der Strafe für Verkehrssünder an deren Vermögensverhältnissen. In Finnland etwa musste Formel-1-Rennfahrer Kimi Räikkönen vor zehn Jahren 30.000 Euro Strafe zahlen, weil er die Papiere für seinen Bootsanhänger nicht vorweisen konnte und zwei zusätzliche Außenspiegel an seinem Fahrzeuggespann fehlten.
Ein Eidgenosse zahlte 200.000 Euro für Raserei
Vor zwei Jahren wiederum zahlte Anders Wiklöf, einer der reichsten Finnen, 95.000 Euro für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 27 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Und von Reima Kuisla, ebenfalls Millionär, wurden 54.024 Euro verlangt, weil er 14 km/h zu schnell gefahren war (Kuisla ging gerichtlich dagegen vor und musste am Ende 5346 Euro bezahlen). Den Rekord in der Schweiz wiederum hält ein Eidgenosse, der vor fünf Jahren mit über 130 Stundenkilometern durch einen Ort gebraust war. Der habe „aus purer Lust an der Geschwindigkeit“ die Verkehrsregeln missachtet, befand das Gericht und verurteilte den wohlhabenden Raser zur Zahlung von rund 200.000 Euro.

Im Englischen heißt der Fachbegriff für vermögensabhängige Strafen „progressive punishment“. Ähnlich wie bei der Steuergesetzgebung, wo Reiche ebenfalls durch die Progression stärker belastet werden als Arme, ist die Idee dahinter so einfach wie genial: In einer ungleichen Welt müssen die Ungleichen ungleich behandelt werden, damit Gerechtigkeit entsteht. Es ist höchste Zeit, dass diese Debatte auch in Deutschland geführt wird. Zum Wohle des Straßenverkehrs, der Verkehrsteilnehmer, der gesellschaftlichen Gerechtigkeit – und der Staatskassen. Betroffen davon wären nur die, die es sich leisten können und nur dann, wenn sie grob gegen Gesetze verstoßen.

"Im Ergebnis verschleiert diese Geld-Gerechtigkeitsdebatte nur die wirklich sinnvollen und nötigen Maßnahmen: Richtig kontrollieren, Wiederholungstäter erkennen und Wiederholungstaten effektiv verhindern mit Maßnahmen, die nötigenfalls wirklich `weh tun´. Mit ein bisschen Geldstrafe wird gar nix verhindert."
...schreibt ...

(bis hier: Zitat aus dem Berliner "Tagesspiegel" online vom 24.11.2016)


Mein Kommentar

Ja - jetzt treiben die Entscheidungsträger und vor allen Dingen Presse, Rundfunk und Fernsehen eine neue Sau durchs Dorf. Oder sie wollten es zumindest, aber so ein richtiger Burner ist das nicht, nachgedacht hat dort in den Schreibstuben wohl niemand. Es sind eben in erster Linie Schreiberlinge und keine Denker.
Aber der Reihe nach: Jetzt wird plötzlich gefordert, dass Bußgelder ebenso wie Geldstrafen vermögensabhängig verhängt werden sollen. Und natürlich ist das richtig! Also wenn ich wegen Parkens auf dem Bürgersteig mit - was weiß ich? - 50€ belangt werde, ist das zwar ärgerlich, tut auch ein bisschen weh, ist aber verkraftbar. Ich werde es künftig nicht mehr tun und mein Geld lieber sinnvoll ausgeben. Wenn ein Arbeitsloser, ein Hartz4 Empfänger, eine alleinerziehende Mutter, ein/ Verkäufer/in 50€ abdrücken muss, kann das schon ans Eingemachte gehen und Wunden schlagen. Wenn aber Herr Hoeneß oder mein Bürgerschaftsabgeordneter oder mein Hausbesitzer oder sonst ein "Besserverdiener" 50€ zahlen muss, sagt er sich doch nur: Besser für 50€ geparkt als mit der S-Bahn gefahren...

Aber - sind wir doch mal ehrlich - das sind für die Reichen und Begüterten, die Steuerhinterzieher und Anlagenkönige doch nur Peanuts. Wer im Steakhaus nur für sein Steak ohne alle Zutaten und Getränke bereits 90€ ausgibt - ich war dabei! - den interessieren doch Bußgelder nicht. Jedenfalls nicht, wenn sie so wie jetzt erhoben werden. Aber auch das vermögensabhängige Bußgeld ist doch nur die halbe Miete!

Nein, ich denke, es müsste in etwa so erhoben werden:

Meine 50€ Bußgeld und die 500€ Bußgeld (oder mehr weil vermögensabhängig!) des Millionärs sind erst der Anfang. Wir leben im Computerzeitalter und in Flensburg sitzt die Behörde dafür. Dort werden die Bußgelder verwaltet. Wenn der Delinquent ein zweites Mal auf dem Bürgersteig parkt, sollte sich das Bußgeld verdoppeln. Beim dritten Mal verdreifacht sich die Summe, beim vierten Mal ergo vier Mal so viel wie am Anfang. Macht für mich nach 50€ dann 100€, dann 300€ dann 1200€, dann 6000€. Wenn es für den Großverdiener anfangs 500€ sind, dann steigt es eben weiter auf 1000, dann 3000, 12000 und so weiter. Und das für alle Vergehen, egal ob geahndet mit Verwarnungsentgelten, Bußgelder, Strafen oder was auch immer. Und auch das sollte klar sein: Punkte in Flensburg und die daraus folgenden Bußgelder/Strafen dürfen nicht nach bestimmten Fristen gestrichen werden - nein, denn entweder ist ein Verkehrsrowdy geläutert und hält sich an Ordnung und Gesetz, oder eben nicht, und dann müssen diese Vergehen eben drastisch geahndet werden.

Und irgendwann muss dann ein Passus fassen, der aus einem Auto ein Tatwerkzeug macht. Wer also trotz hoher Strafen sein Auto weiter rechtswidrig nutzt, der verliert den Führerschein UND sein Auto. Den Verbrechern, die mit Messern rumhantieren, Waffen nutzen, mit Baseballschlägern andere Leute halb tot schlagen o.ä. werden doch auch ihre Tatwerkzeuge abgenommen. Genau das müsste mit den Fahrzeugen der Täter im Straßenverkehr auch passieren. Weg damit, gleich verkaufen und den Gewinn in den Weißen Ring oder eine andere Organisation stecken, die sich um Unfallopfer oder sonstige hilfebedürftige Menschen kümmern.
Und ich wette: Dann hört der Krieg auf den Straßen auf. Und ehrlich: Das ist Krieg, was sich auf unseren Straßen abspielt!



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Scheiß
Technik!!!